Weißer Stachelmohn (Argemone albiflora)

Weißer Stachelmohn

Argemone albiflora

Stachelige Blätter schützen giftigen Saft – Wildheit und Zärtlichkeit in einem. Einjährige bis ausdauernde Wildblume; geläufig: Weißer Stachelmohn.

Volle Sonne
1–2/week
Leicht
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVollsonne bis leichtes Halbschatten; benötigt viel Licht zur reichlichen Blüte
💧
GießenRegelmäßig gießen, aber Staunässe streng vermeiden; verträgt kurze Trockenperioden gut
🌡️
TemperaturOptimal 15–25 °C; verträgt kurze Kälte bis 5 °C ohne dauerhafte Schäden
🔍

Merkmale

  • Blätter: Stachelrandig, graugrün, behaart
  • Blüten: Weiß, 5–10 cm groß, schalenförmig mit goldenen Staubgefäßen
  • Früchte: Stachelige Kapseln, die reife Samen freisetzen
🛠️

Pflege

Gießen

Substrat leicht feucht halten, bei extremer Hitze alle 3–4 Tage gießen

Düngen

Einmal im Frühjahr mit stickstoffarmer Düngung versorgen. Verwende nur verdünnte Dünger, um Bodenschäden zu vermeiden

Kaffeesatz-Kompostauszug:Kompostierten Kaffeesatz mit Wasser mischen, 24 Stunden ziehen, 1:20 mit Wasser verdünnen und gießen; vermeide frischen Kaffeesatz, da er den Bodenansauernt
Schneiden
  • Verblühte Blüten entfernen, um die Bildung weiterer Blüten zu fördern
  • Abgestorbene oder kranke Blätter regelmäßig beseitigen, um Krankheitsausbreitung zu verhindern
  • Im Herbst die Pflanze bis auf den Boden zurückschneiden, um Samen zu sammeln oder die Pflanze zu entfernen
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA: Giftig; Verzehr führt zu Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit und Lethargie

Menschen: Enthält giftige Alkaloide; Verzehr verursacht Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel und Übelkeit; Hautkontakt kann leichte Reizungen auslösen

📖

Verwendung & Kultur

Kultur: Symbolisiert Widerstand und Zärtlichkeit, da die stachelige Pflanze zarte weiße Blüten trägt; wird in Wildgärten als naturnahe Zierpflanze eingesetzt

Verwendung: Zierpflanze in Trocken- und Wildgärten; Samen werden teils in traditionellen Medizinverfahren verwendet, sind aber giftig und nicht für den menschlichen Verzehr geeignet