Alpen-Karlskraut (Carlina acaulis)

Alpen-Karlskraut

Carlina acaulis

Die trockenen Blütenköpfe halten Jahrzehnte – eine bleibende Erinnerung an die Alpen. Ausdauernde Staude; geläufig: Alpen-Karlskraut.

Volle Sonne
1–2/week
Leicht
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVolle Sonne bevorzugt, verträgt auch halbschatten, aber mit reduzierter Blütenbildung
💧
GießenTrockenresistent, nur bei langanhaltender Trockenheit gießen; Staunässe unbedingt vermeiden
🌡️
TemperaturFrosthart bis -20 °C, verträgt Sommerhitze bis 35 °C
🔍

Merkmale

  • Blätter: Basalrosette, ledrig, stachelig, graugrün
  • Blüten: Gelbe Korbblüten, trocken bleibend
  • Wurzel: Tiefe Pfahlwurzel für Trockenresistenz
🛠️

Pflege

Gießen

Nur bei langanhaltender Trockenheit gießen, Boden vor dem Gießen vollständig austrocknen lassen

Düngen

Einmal im Frühjahr mit magerem, stickstoffarmen Dünger. Überdüngung führt zu vermehrtem Blattwachstum und reduzierter Blütenbildung

Kaffeesatz-Auszug:Vollständig kompostierten Kaffeesatz mit Wasser im Verhältnis 1:20 verdünnen und im Frühjahr anwenden; Rückstände entfernen, um Schädlinge zu vermeiden
Schneiden
  • Verblühte Blütenköpfe entweder entfernen oder belassen als winterliche Dekoration
  • Alte, vergilbte Blätter im Frühjahr abzupfen, um die Luftzirkulation zu verbessern
  • Kein starker Schnitt nötig, da die Pflanze horstbildend wächst
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: N/A

Menschen: N/A

📖

Verwendung & Kultur

Kultur: Wird in der Alpenregion traditionell als Heilpflanze gegen Fieber und Magenbeschwerden verwendet; trockene Blüten werden als Dauerblumen genutzt

Verwendung: Gartendekoration in Steingärten, Trockenblumen, traditionelle Heilpflanze