Roter Waldvöglein (Cephalanthera rubra)

Roter Waldvöglein

Cephalanthera rubra

Die leuchtend roten Blüten glänzen im dunklen Wald – zarte Schönheit der Wildorchideen. Ausdauernde Waldpflanze; geläufig: Roter Waldvöglein.

Halbschatten
1/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtHalbschatten bis Schatten, direkte Mittagssonne meiden, da Blätter verbrennen können
💧
GießenGießen bei trockenem Oberboden, Staunässe unbedingt vermeiden, da die Wurzeln empfindlich sind
🌡️
TemperaturKältetolerant bis -10 °C im Winter, optimale Wachstumstemperatur 10–20 °C im Sommer
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Merkmale

  • Blätter: Länglich-lanzettlich, ledrig, dunkelgrün, am Stängel angeordnet
  • Blüten: 3–10 leuchtend rote, trichterförmige Blüten am oberen Stängelende
  • Wurzeln: Mykorrhiza-bedingt, an Waldboden angepasst
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, Boden feucht halten, aber nicht nass

Düngen

Einmal monatlich mit schwach dosiertem Orchideendünger düngen. Dünger nur in der Wachstumszeit anwenden, im Winter keine Düngung

Kaffeesatz-Kompostauszug:Vollständig kompostierten Kaffeesatz mit Wasser im Verhältnis 1:20 verdünnen, nur im Frühjahr anwenden, um Überdüngung zu vermeiden
Schneiden
  • Vergilbte Blätter und verblühte Blütenstiele sanft entfernen, um Energie zu sparen
  • Kein starker Schnitt durchführen, da die Pflanze empfindlich auf Wurzel- oder Stängelstörungen reagiert
  • Im Frühjahr leichte Auslichtung bei dichter Bewuchs, um Luftzirkulation zu verbessern
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Keine bekannten toxischen Wirkungen auf Katzen (ASPCA nicht gelistet)

Menschen: Keine bekannten toxischen Wirkungen auf Menschen

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Verwendung & Kultur

Kultur: Wird als Symbol für zarte Waldschönheit und Geheimnisse der Natur angesehen

Verwendung: Wildpflanze, nur selten in Gärten kultiviert, da sie auf Mykorrhiza angewiesen ist