Chinarindenbaum (Cinchona pubescens)

Chinarindenbaum

Cinchona pubescens

Die Rinde lieferte einst das wichtigste Malariamittel – Geschichte und Heilung in einem Baum. Laubabwerfender Baum; geläufig: Chinarindenbaum.

Halbschatten
2–3/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtSonnig bis halbschattig, direkte Mittagssonne meiden, um Blattschäden zu vermeiden
💧
GießenRegelmäßig gießen, Substrat feucht halten, Staunässe unbedingt vermeiden, um Wurzelfäule zu verhindern
🌡️
TemperaturOptimal 18–25 °C; Frost empfindlich, im Winter nicht unter 10 °C fallen lassen
🔍

Merkmale

  • Blätter: Eiförmig, behaart, dunkelgrün mit seidiger Oberfläche
  • Blüten: Weiß-rosa, trichterförmig, in lockeren Rispen angeordnet
  • Früchte: Langgestreckte Kapseln mit kleinen, flachen Samen
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, Substrat konstant feucht halten

Düngen

Einmal monatlich mit stickstoffreichem Dünger düngen. Dünger stark verdünnen, um Überdüngung zu vermeiden; im Herbst und Winter keine Düngung durchführen

Kaffeesatz-Kompostauszug:Vollständig kompostierten Kaffeesatz mit Wasser im Verhältnis 1:20 vermischen, Rückstände abfiltrieren und als Gießwasser verwenden
Schneiden
  • Alte, kranke oder abgestorbene Äste im Frühjahr vor dem Wachstum entfernen
  • Krone auslichten, um Luftzirkulation und Lichtdurchlässigkeit zu verbessern
  • Übermäßiges Wuchsen drosseln, um die gewünschte Baumform zu erhalten
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA: Toxisch für Katzen aufgrund von Alkaloiden (Quinin), kann Vergiftungserscheinungen auslösen

Menschen: Die Rinde enthält Quinin, das in hoher Dosierung toxisch ist; medizinisch nur unter ärztlicher Kontrolle nutzbar

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Verwendung & Kultur

Kultur: Die Rinde lieferte einst das wichtigste Mittel zur Malariabehandlung, war damit eine der wichtigsten Heilpflanzen der Neuzeit

Verwendung: Medizinische Nutzung der Rinde (Quinin-Extraktion), Zierbaum in subtropischen Gärten