San-Pedro-Kaktus (Echinopsis pachanoi)

San-Pedro-Kaktus

Echinopsis pachanoi

Mit geraden, grünen Stängeln strebt er zum Himmel – Wüstenzähigkeit und Heiltradition. Sukkulente Kaktusart; geläufig: San-Pedro-Kaktus.

Volle Sonne
1/week
Leicht
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVollsonne bis halbschatten; direkte Mittagssonne vertragen, im Sommer ggf. leicht schattieren
💧
GießenIm Sommer sparsam gießen, Substrat vollständig trocknen lassen zwischen den Gießvorgängen; im Winter fast gar nicht gießen
🌡️
TemperaturOptimal 15–30 °C; im Winter nicht unter 5 °C fallen lassen, um Frostschäden zu vermeiden
🔍

Merkmale

  • Stängel: Gerade, 4–8 gerippt, grün, mit weißen Areolen
  • Blüten: Weiß, nachtblühend, bis 20 cm lang
  • Dornen: Kurz, hellbraun, pro Areole 6–12 Stück
🛠️

Pflege

Gießen

Sparsam gießen, Substrat vollständig trocknen lassen zwischen den Gießvorgängen

Düngen

Einmal pro Monat schwach düngen. Nur mit kaktusspezifischem Dünger, stark verdünnt, um Überdüngung zu vermeiden

Eierschalenpulver:Eierschalen trocknen, zermahlen und in das Substrat mischen oder als oberste Schicht auftragen, um Kalziumversorgung zu verbessern
Schneiden
  • Alte, vertrocknete Stängel entfernen, um Luftzirkulation zu sichern
  • Bei zu hohem Wuchs Triebe kürzen, um die Form zu erhalten
  • Verletzte Stellen mit Holzkohle behandeln, um Infektionen vorzubeugen
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Nicht toxisch für Katzen; Verzehr kann leichte Magen-Darm-Beschwerden verursachen

Menschen: Enthält Mescalin, ein psychoaktives Alkaloid; Verzehr führt zu Halluzinationen, Herzrhythmusstörungen und psychischen Belastungen

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Verwendung & Kultur

Kultur: In den Anden als heilpflanzlich genutzt; heute wegen psychoaktiver Inhaltsstoffe in vielen Ländern reguliert

Verwendung: Zierpflanze, traditionelle Heilpflanze