Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Gegenständig, lanzettlich, ledrig, dunkelgrün
- Blüten: Traubenförmig angeordnet, intensiv blau, trichterförmig, bis 5 cm lang
- Wurzeln: Ausdauernde Rhizome für Überwinterung und Fortpflanzung
Pflege
Regelmäßig gießen, Substrat dauerhaft feucht halten; bei anhaltender Trockenheit häufiger gießen
Einmal im Frühjahr mit humosem, stickstoffarmen Dünger düngen. Verwende nur schwach konzentrierten Dünger, da die Pflanze empfindlich auf hohe Salzkonzentrationen reagiert
Bananenschalen-Dünger:Zerkleinere Bananenschalen, lege sie in Wasser ein und lasse sie 2 Wochen gären; verdünne das Gärprodukt im Verhältnis 1:10 mit Wasser vor der Anwendung- Nach der Blüte verblühte Triebe bis zur Rhizomschicht zurückschneiden, um neue Triebe im kommenden Jahr zu fördern
- Im Frühjahr abgestorbene oberirdische Teile entfernen, um die Luftzirkulation zu verbessern
- Kein starker Formschnitt nötig, da die Pflanze aus den Rhizomen wieder austreibt
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: ASPCA listet die Gattung Gentiana als schwach toxisch; kann Übelkeit oder Erbrechen bei Verzehr verursachen
Menschen: Bitterstoffe im gesamten Pflanzenkörper können bei übermäßigem Verzehr Magen-Darm-Beschwerden verursachen
Verwendung & Kultur
Kultur: Symbolisiert Reinheit und Unschuld, traditionell in der Alpenkultur geschätzt und in Volksliedern verewigt
Verwendung: Zierpflanze für Schattenbeete, Wildgärten und Alpenbeete; früher in der Volksmedizin bei Magenbeschwerden eingesetzt
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