Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Bandförmig, hellgrün, bis 50 cm lang; wachsen nach der Blüte
- Blüten: 4–6 pro Blütenstand, rot, trichterförmig, bis 15 cm groß
- Zwiebel: Rundlich, bis 10 cm im Durchmesser
Gärtner-Praxistipps (Aus der Praxis für die Praxis)
Stecken Sie den Zeigefinger 2–3 cm in die Erde. Erst wenn sie sich trocken anfühlt, durchdringend gießen.
Staunässe ist die häufigste Todesursache bei Zimmerpflanzen. Überschüssiges Wasser im Untersetzer unbedingt wegschütten.
Um schiefem Wuchs vorzubeugen, den Topf alle zwei Wochen um eine Vierteldrehung zum Licht drehen.
Staub blockiert das Licht. Einmal im Monat die Blätter mit einem feuchten Tuch vorsichtig abwischen.
Pflege
Nach der Blüte regelmäßig gießen, um das Substrat leicht feucht zu halten
Einmal monatlich mit einem ballaststoffarmen Dünger düngen, beginnend nach der Blüte. Dünger stark verdünnen, um Überdüngung zu vermeiden
Eierschalenpulver:Eierschalen auswaschen, trocknen und fein mahlen; 1 TL Pulver pro 1 Liter Wasser vermischen und gießen oder auf die Substratoberfläche streuen- Nach dem Verwelken der Blüten den Blütenstängel bis zur Oberfläche der Zwiebel schneiden
- Vergilbte oder abgestorbene Blätter regelmäßig entfernen, um Luftzirkulation zu verbessern
- Im Frühjahr abgestorbene Zwiebelreste beseitigen, um Krankheitserreger fernzuhalten
Giftigkeit für Haustiere (Hund & Katze) & Notfallhilfe
Giftwarnung: Veterinärmedizinische Daten stufen Korrei-Amaryllis (Hippeastrum correiense) als giftig für Hunde und Katzen ein (z. B. unlösliche Calciumoxalatkristalle oder Saponine).
Speicheln, Reiben am Maul, geschwollene Schleimhäute, Erbrechen und Apathie.
Reizungen im Mundbereich, Schluckbeschwerden, Übelkeit und Appetitlosigkeit.
Niemals ohne Tierarzt Erbrechen auslösen! Maul mit frischem Wasser spülen und Tierarzt aufsuchen.
Blatt fotografieren: Die PlantFun App erkennt die Art sofort und liefert tierärztliche Toxizitätsdaten.
Problemlösung & Häufige Pflanzenprobleme
Diagnose und Erste Hilfe für Korrei-Amaryllis (Hippeastrum correiense):
Häufig durch Überwässerung oder Staunässe verursacht. Oberste Erdschicht vor dem nächsten Gießen abtrocknen lassen.
Zu geringe Luftfeuchtigkeit oder zu hartes Leitungswasser. Regelmäßig besprühen und gefiltertes Wasser nutzen.
Entweder extremer Wassermangel oder Wurzelfäule. Feuchtigkeit im Wurzelbereich prüfen.
Bei trockener Raumluft anfällig für Spinnmilben oder Blattläuse. Blätter abwischen und mit Neemöl behandeln.
Pflanze krank? Fotografiere das Blatt mit der PlantFun App für eine sofortige KI-Diagnose und Pflegetipps.
Vermehrung & Umtopfen
- Stecklinge schneiden: Im Frühjahr oder Sommer einen gesunden Trieb unterhalb eines Blattknotens abschneiden.
- Bewurzelung: In frischem Wasser oder feuchtem Substrat an einem hellen, warmen Ort bewurzeln lassen.
- Einpflanzen: Sobald die Wurzeln einige Zentimeter lang sind, in durchlässige Pflanzerde setzen.
Saisonaler Pflegekalender
- Frühling & Sommer: Hauptwachstumszeit. Regelmäßig gießen und monatlich mit Flüssigdünger versorgen.
- Herbst: Wachstum verlangsamt sich. Wassergaben reduzieren und Düngung einstellen.
- Winter: Ruhephase. Sparsam gießen, vor kalter Zugluft schützen und hell stellen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie oft sollte ich Korrei-Amaryllis gießen?
Erst gießen, wenn die oberen 2–3 cm der Erde trocken sind. Staunässe unbedingt vermeiden.
Welcher Standort ist ideal?
Ein heller Standort mit indirektem Sonnenlicht ist optimal. Direkte Mittagssonne vermeiden.
Ist Korrei-Amaryllis giftig für Haustiere?
ASPCA: Giftig durch Lycorin; Verzehr führt zu Erbrechen, Übelkeit und Bauchschmerzen
Wann sollte umgetopft werden?
Alle 1–2 Jahre im Frühjahr, wenn die Wurzeln aus den Abzugslöchern wachsen.
Ist Korrei-Amaryllis giftig für Katzen? (Symptome)
<strong>Giftwarnung:</strong> Veterinärmedizinische Daten stufen Korrei-Amaryllis (Hippeastrum correiense) als giftig für Hunde und Katzen ein (z. B. unlösliche Calciumoxalatkristalle oder Saponine). Speicheln, Reiben am Maul, geschwollene Schleimhäute, Erbrechen und Apathie.
Ist Korrei-Amaryllis giftig für Hunde?
Reizungen im Mundbereich, Schluckbeschwerden, Übelkeit und Appetitlosigkeit.
Verwendung & Kultur
Kultur: N/A
Verwendung: Zierpflanze für Zimmerkultur, wird wegen ihrer leuchtenden Blüten geschätzt
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