Manzinelbaum (Hippomane mancinella)

Manzinelbaum

Hippomane mancinella

Jeder Teil ist tödlich – giftige Milchsaft, Früchte wie Apfel, aber todbringend. Hochgiftiger Laubbaum; geläufig: Manzinelbaum.

Volle Sonne
1–2/week
Herausfordernd
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVollsonne bis halbschatten; wächst bevorzugt in salzhaltigen Küstengebieten
💧
GießenRegelmäßige Bewässerung, Boden feucht halten, aber Staunässe unbedingt vermeiden
🌡️
TemperaturTropische Temperaturen, frostempfindlich, nicht unter 15 °C abkühlen lassen
🔍

Merkmale

  • Blätter: Eiförmig, glänzend, wechselständig angeordnet, bis 10 cm lang
  • Blüten: Kleine, grünliche Blüten in hängenden Rispen
  • Früchte: Apfelähnlich, gelblich-grün, bis 5 cm groß, hochgiftig
  • Saft: Weißer Milchsaft, extrem toxisch, verursacht schwere Verbrennungen bei Kontakt
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, um den Boden feucht zu halten

Düngen

Einmal monatlich mit einem salztoleranten Dünger düngen. Dünger stark verdünnen, um Überdüngung zu vermeiden, die die Pflanze schädigen kann

Kaffeesatz-Kompostauszug:Nur vollständig kompostierten Kaffeesatz verwenden, 1:30 mit Wasser verdünnen, um Salzanreicherung zu vermeiden
Schneiden
  • Tote oder kranke Äste im Frühjahr entfernen, um die Krone zu formen
  • Immer schützende Handschuhe tragen, um Kontakt mit dem giftigen Milchsaft zu vermeiden
  • Schnittstellen sofort abdecken, um den Austritt von giftigem Saft zu minimieren
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA: Extrem giftig; Kontakt mit dem Milchsaft verursacht schwere Hautverbrennungen, Verzehr führt zu lebensbedrohlichen Vergiftungserscheinungen

Menschen: Jeder Pflanzenteil enthält stark toxische Substanzen (Phorbol, Hippomanin); Verzehr führt zu inneren Verbrennungen, Atemnot, Nierenversagen und Tod

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Verwendung & Kultur

Kultur: In der Karibik als der giftigste Baum der Welt bekannt, Warnschilder markieren die Standorte, um Unfälle zu vermeiden

Verwendung: Keine landwirtschaftliche oder zierliche Nutzung aufgrund der extremen Toxizität