Sabina-Wacholder (Juniperus sabina)

Sabina-Wacholder

Juniperus sabina

Die Nadeln duften intensiv, aber die Öle sind giftig – ein Duft mit Risiko. Immergrüner Strauch; geläufig: Sabina-Wacholder.

Volle Sonne
1/week
Leicht
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVollsonne bevorzugt, verträgt halbschatten; trockene Bedingungen vertragen
💧
GießenTrockenresistent, nur bei langanhaltender Trockenheit gießen; Staunässe unbedingt vermeiden
🌡️
TemperaturKälteverträglich bis -20 °C, verträgt Hitze bis 35 °C
🔍

Merkmale

  • Nadeln: Drei in einer Quirl, dunkelgrün, intensiv duftend
  • Früchte: Blaugrüne Beeren, reifen nach 2–3 Jahren
  • Zweige: Dünn, kriechend oder aufrecht, langsam verholzend
🛠️

Pflege

Gießen

Selten gießen, nur bei vollständiger Austrocknung des Bodens

Düngen

Einmal im Frühjahr mit kalkhaltigem Dünger. Düngen nur bei nährstoffarmem Boden; übermäßige Düngung schadet der Pflanze

Eierschalenpulver:Eierschalen trocknen, zermahlen und auf den Boden streuen, leicht einarbeiten; fördert den kalkhaltigen Bodenbedarf
Schneiden
  • Überflüssige, verholzte Zweige im Frühjahr entfernen, um die Form des Strauchs zu erhalten
  • Vergilbte oder abgestorbene Nadeln regelmäßig ausräumen, um Luftzirkulation zu sichern
  • Kein starker Schnitt durchführen, da der Wacholder nur langsam nachwächst
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA: Giftig; Verzehr führt zu akuter Nierenversagen, Krämpfen und Tod

Menschen: Essentielle Öle und Früchte können Magen-Darm-Beschwerden und neurologische Symptome verursachen bei Verzehr

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Verwendung & Kultur

Kultur: Früher als Heilmittel verwendet, heute wegen hoher Toxizität nicht mehr empfohlen

Verwendung: Heckenpflanze, Steingartenbepflanzung, Bodendecker in trockenen Gebieten