Saatwicke (Lathyrus sativus)

Saatwicke

Lathyrus sativus

Die Samen enthalten ein Neurotoxin bei übermäßigem Verzehr – nützliche Futterpflanze mit Risiko. Einjährige Hülsenfrucht; geläufig: Saatwicke/Gras-Erbse.

Volle Sonne
1–2/week
Leicht
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtSonniger bis halbschattiger Standort; direkte Mittagssonne verträglich
💧
GießenRegelmäßig gießen, Staunässe unbedingt vermeiden; trockenheitstolerant bei etablierten Pflanzen
🌡️
TemperaturOptimal 15–25 °C; frostempfindlich, im Freien nur in frostfreien Regionen überwinterbar
🔍

Merkmale

  • Blätter: Paarige Fiederblätter mit lanzettlichen Teilblättern und Ranken zum Klettern
  • Blüten: Schmetterlingsförmig, rosa, lila oder weiß, in Trauben angeordnet
  • Früchte: Flache Hülsen mit 4–8 runden, braunen Samen
🛠️

Pflege

Gießen

Boden feucht halten, aber nicht nass machen

Düngen

Einmal im Frühjahr mit einem ballancierten Dünger düngen. Düngen nur bei nährstoffarmem Boden; Überdüngung vermeiden, um zu starkes Wachstum der Blätter zu verhindern

Kaffeesatz-Auszug:Vollständig kompostierten Kaffeesatz mit Wasser im Verhältnis 1:20 verdünnen, Rückstände entfernen, um Schädlinge zu vermeiden
Schneiden
  • Verblühte Blüten entfernen, um die Samenbildung zu fördern
  • Kletternde Triebe ggf. an Stützen befestigen, um Umfallen zu verhindern
  • Abgestorbene oder kranke Teile umgehend entfernen, um Krankheitsausbreitung zu stoppen
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Keine toxischen Effekte nach ASPCA-Einstufung

Menschen: Enthält das Neurotoxin ODAP; übermäßiger Verzehr als Hauptnahrung kann langfristige Nervenschäden verursachen

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Verwendung & Kultur

Kultur: Früher als Notnahrung in ariden Regionen mit begrenzter Nahrungsverfügbarkeit genutzt

Verwendung: Futterpflanze für Nutztiere, teilweise als menschliche Nahrung mit Einschränkungen (nur in gemischter Ernährung)