Peyote (Lophophora williamsii)

Peyote

Lophophora williamsii

Mit kugeliger Form überlebt sie die Wüsten-Hitze – birgt aber stark active Stoffe mit hohem Gesundheitsrisiko. Xerophytischer Sukkulent; geläufig: Peyote.

Volle Sonne
0–1/week
Herausfordernd
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVolle Sonneneinstrahlung wie in natürlichen Wüstenregionen; künstliche Beleuchtung bei Innenkultur möglich, aber nicht optimal
💧
GießenNur gießen, wenn das Substrat vollständig trocken ist; Staunässe unbedingt vermeiden
🌡️
TemperaturOptimal 20–35 °C im Wachstumsjahr; Winterruhe bei 5–10 °C
🔍

Merkmale

  • Körper: Kugelig, grün-schmalzig, ohne sichtbare Dornen, mit dicht stehenden Warzen
  • Blüten: Kleine, trichterförmige Blüten aus den Warzenaxillen
  • Früchte: Rote, fleischige Früchte mit kleinen Samen
🛠️

Pflege

Gießen

Einmal alle 2–3 Wochen gießen, nur bei vollständig trockenem Substrat

Düngen

Einmal im Frühjahr mit schwach konzentriertem, kaliumbetontem Sukkulentendünger düngen. Düngen nur bei aktivem Wachstum; starke Dünger schädigen den Körper

Eierschalenpulver:Trockene Eierschalen zu Pulver mahlen, dünn auf Substratoberfläche streuen zur Unterstützung der Wurzelentwicklung
Schneiden
  • Alte, abgestorbene Warzen mit sterilem Messer vorsichtig entfernen
  • Keine starken Schnitte am Körper vornehmen, um dauerhafte Schädigungen zu vermeiden
  • Bei Schädlingen mit wattiertem Stab vorsichtig entfernen, ohne den Körper zu beeinträchtigen
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA-listet die Pflanze als toxisch; verursacht Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe und neurologische Störungen bei Verzehr

Menschen: Enthält den psychoaktiven Stoff Meskalin, der Halluzinationen, Herzrhythmusstörungen und psychische Krisen verursacht; Verzehr ist in vielen Ländern strafbar

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Verwendung & Kultur

Kultur: In nordamerikanischen indigenen Völkern wird die Pflanze seit Jahrhunderten in rituellen Anwendungen mit religiöser Bedeutung verwendet

Verwendung: Kommerzielle Zucht und Handel sind in vielen Ländern verboten; nur in kontrollierten kulturellen Kontexten erlaubt