Hundsgiftkraut (Mercurialis perennis)

Hundsgiftkraut

Mercurialis perennis

Die Blätter enthalten giftige Alkaloide – Vorsicht im Wald. Ausdauernde Krautpflanze; geläufig: Hundsgiftkraut.

Schwachlicht/Schatten
1–2/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtSchatten bis halbschatten; direkte Sonne vermeiden, da die Blätter verbrennen können
💧
GießenSubstrat feucht halten, Staunässe unbedingt vermeiden, um Wurzelfäule zu verhindern
🌡️
TemperaturFrostverträglich, optimale Wachstumstemperatur 10–20 °C; im Winter auch bei negativen Temperaturen überlebensfähig
🔍

Merkmale

  • Blätter: Eiförmig, gegenständig angeordnet, mattgrün, randlos
  • Blüten: Getrenntgeschlechtlich, grünlich-weiß, unbedeutend
  • Früchte: Eiförmig, behaart, enthalten giftige Samen
🛠️

Pflege

Gießen

Substrat regelmäßig feucht halten, aber nicht nass machen

Düngen

Einmal pro Monat mit humusreichem Dünger düngen. Nur schwach düngen, um Überdüngung zu vermeiden

Kaffeesatz-Kompostauszug:Vollständig kompostierten Kaffeesatz mit Wasser verdünnen (1:30) und als Gießwasser verwenden; Rückstände entfernen, um Schädlinge zu vermeiden
Schneiden
  • Verblühte Teile und reife Früchte entfernen, um unkontrollierte Samenverbreitung zu verhindern
  • Alte, vergilbte Blätter regelmäßig entfernen, um Luftzirkulation zu verbessern
  • Kein starker Formschnitt nötig, da die Pflanze in ihrer natürlichen Form am besten wächst
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA-konform giftig; Verzehr führt zu Erbrechen, Durchfall und Appetitlosigkeit

Menschen: Enthält das giftige Mercurialin; Verzehr verursacht Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und Übelkeit

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Verwendung & Kultur

Kultur: N/A

Verwendung: N/A