Rauer Mohn (Papaver setigerum)

Rauer Mohn

Papaver setigerum

Seine Samen enthalten schmerzlindernde Stoffe – eine Pflanze mit dualer Natur. Einjährige Blütenpflanze; geläufig: Rauer Mohn.

Volle Sonne
1–2/week
Leicht
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVolle Sonne ist erforderlich; sonnige Standorte ohne dauerhaften Schatten bevorzugt, da Schatten die Blütenbildung beeinträchtigt
💧
GießenRegelmäßig gießen, um das Substrat leicht feucht zu halten; Staunässe unbedingt vermeiden, um Wurzelfäule zu verhindern
🌡️
TemperaturOptimal 15–22 °C; frostempfindlich, im Winter nicht unter 5 °C kühlen
🔍

Merkmale

  • Blätter: Behaart, tiefe Lappen mit unregelmäßigen Zähnen, graugrüne Färbung
  • Blüten: Einzige Blüten mit 4 Kelchblättern, Farbvarianten Rot, Rosa oder Weiß mit schwarzem zentralem Nektarring
  • Samenkapseln: Rundlich, behaart, enthalten opiatische Stoffe wie Morphium und Codein
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, sobald die obere 2 cm Bodenschicht trocken ist

Düngen

Einmal monatlich mit stickstoffarmer Düngemittel düngen. Verwende nur schwach konzentrierte Düngemittel, um Überdüngung und Wachstumsstörungen zu vermeiden

Kaffeesatz-Kompost:Vollständig kompostierten Kaffeesatz in den oberen Bodenschicht mischen, um den Nährstoffgehalt zu erhöhen und die Bodenstruktur zu verbessern
Schneiden
  • Verblühte Blüten entfernen, um die Bildung neuer Blüten zu fördern und die Energie der Pflanze auf Wachstum zu lenken
  • Abgestorbene oder vergilbte Blätter regelmäßig entfernen, um Luftzirkulation zu verbessern und Krankheitserreger fernzuhalten
  • Kein starker Formschnitt erforderlich, nur abgestorbene Pflanzenteile entfernen
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA-eingestuft als toxisch; Verzehr führt zu Übelkeit, Erbrechen, Schläfrigkeit und Atemproblemen

Menschen: Enthält opiatische Stoffe; übermäßiger Verzehr von Samen oder Saft kann Schläfrigkeit, Benommenheit und Atemdepression verursachen

📖

Verwendung & Kultur

Kultur: N/A

Verwendung: Zierpflanze in Gärten; teilweise als Ersatz für den Opiummohn (Papaver somniferum) in der traditionellen Medizin, aber mit geringerer Opiatkonzentration