Japanische Pestwurz (Petasites japonicus)

Japanische Pestwurz

Petasites japonicus

Die großen Blätter schaffen schattenreiche Ecken – ein grüner Schirm für den Garten. Sommergrüne Staude; geläufig: Japanische Pestwurz.

Halbschatten
2–3/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtLiebt halbschattige bis schattige Standorte; direkte Mittagssonne kann Blätter verbrennen
💧
GießenRegelmäßig gießen, Substrat feucht halten, Staunässe unbedingt vermeiden
🌡️
TemperaturFrosthart bis -10 °C, verträgt kühle bis gemäßigte Temperaturen
🔍

Merkmale

  • Blätter: Sehr groß, rundlich-herzförmig, behaart, bis 1 m im Durchmesser
  • Blüten: Kleine, weiße oder rosafarbene Köpfchen in Trauben, erscheinen vor den Blättern
  • Wurzeln: Dicke, verzweigte Rhizome mit Ausläufern zur vegetativen Vermehrung
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, Substrat dauerhaft feucht halten

Düngen

Einmal im Frühjahr mit reifem Kompost düngen. Düngen nur bei nährstoffarmem Boden, um Überdüngung und Wurzelverbrennungen zu vermeiden

Kompostauszug:Kompost mit Wasser im Verhältnis 1:10 vermischen, filtern und auf den Boden gießen; Rückstände fernhalten, um Schädlinge zu vermeiden
Schneiden
  • Nach dem Blattaustrieb verblühte Blütenstände entfernen, um Energie für die Blattentwicklung freizusetzen
  • Überwucherte Ausläufer zurückschneiden, um die Ausbreitung der Staude im Garten zu begrenzen
  • Im Spätherbst abgestorbene Blätter entfernen, um Pilzkrankheiten vorzubeugen
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA: Giftig; Aufnahme kann Leberschäden, Übelkeit und Erbrechen verursachen

Menschen: Enthält Pyrrolizidinalkaloide, die bei langfristiger Aufnahme Leberschäden verursachen können; rohe Rhizome und junge Blätter sind giftig

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Verwendung & Kultur

Kultur: Wird in Ostasien teilweise als Gemüse verwendet, nachdem die giftigen Pyrrolizidinalkaloide durch Kochen entfernt wurden

Verwendung: Gartenstaude für schattige Ecken, Randstreifen oder Feuchtgebiete am Teichrand