Alpenfettkraut (Pinguicula alpina)

Alpenfettkraut

Pinguicula alpina

Sie fängt Insekten mit klebrigen Blättern – Sanftheit mit Jagdinstinkt. Kleine, fleischfressende Alpenpflanze; geläufig: Alpenfettkraut.

Halbschatten
2–3/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtHelles, indirektes Licht; toleriert kurze Sonneneinstrahlung im Frühjahr, Hitze im Sommer meiden
💧
GießenBoden stets feucht halten, Regen- oder entsalztes Wasser verwenden, Staunässe vermeiden
🌡️
TemperaturOptimal 10–18 °C; winterhart bis -15 °C, im Sommer keine Temperaturen über 20 °C tolerieren
🔍

Merkmale

  • Blätter: Grundständige Rosette, fleischig, glänzend, mit klebrigen Drüsen zur Insektenfang
  • Blüten: Trichterförmig, einfarbig helllila, an dünnen, aufrechten Stielen
  • Frucht: Kapsel mit zahlreichen feinen Samen
🛠️

Pflege

Gießen

Boden stets feucht halten, Regenwasser bevorzugen

Düngen

Keine Düngung erforderlich, da die Pflanze Nährstoffe aus erbeuteten Insekten bezieht. Dünger schädigt die empfindlichen Wurzeln der fleischfressenden Pflanze

N/A:Keine DIY-Düngung erforderlich, da die Pflanze Nährstoffe aus Insekten gewinnt
Schneiden
  • Abgestorbene Blätter im Frühjahr vorsichtig entfernen, um die Rosette freizuhalten
  • Verblühte Blütenstiele abschneiden, um Energie für die Blattentwicklung zu sparen
  • Kein Formschnitt erforderlich, da die Pflanze kompakt wächst
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA: Nicht giftig für Katzen

Menschen: Keine nachgewiesene Toxizität für Menschen; Verzehr in kleinen Mengen unbedenklich

📖

Verwendung & Kultur

Kultur: Als Alpenpflanze Symbol für Widerstandsfähigkeit bei kalten, nährstoffarmen Bedingungen

Verwendung: Alpiner Garten, Sammlungen von fleischfressenden Pflanzen