Adlerfarn (Pteridium aquilinum)

Adlerfarn

Pteridium aquilinum

Seine Wedel schattieren sanft – aber Vorsicht, die jungen Triebe birgen ein Krebsrisiko. Horstbildender Wildfarn; geläufig: Adlerfarn.

Halbschatten
1–2/week
Leicht
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtHelles bis halbschattiges Licht, verträgt auch schattige Standorte; direkte Mittagssonne vermeiden
💧
GießenRegelmäßig feucht halten, Staunässe unbedingt vermeiden; verträgt kurzfristige Trockenheit
🌡️
TemperaturSehr kälteverträglich, verträgt Frost bis -20 °C; optimale Wachstumstemperatur 10–25 °C
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Merkmale

  • Blätter: Große, dreifach gefiederte Wedel, dunkelgrün, bis 1 m lang
  • Sporen: An den Blatträndern in dunklen Sporangien angeordnet
  • Wurzelstock: Ausladend, langlebig, bildet dichte Horste
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, um den Boden dauerhaft feucht zu halten

Düngen

Einmal im Frühjahr mit reifem Kompost düngen. Überdüngung vermeiden, da dies die Toxizität der Triebe erhöhen kann

Kaffeesatz-Kompost:Vollständig kompostierten Kaffeesatz im Frühjahr in den oberen Bodenschicht einarbeiten; nicht überdüngen
Schneiden
  • Alte, vertrocknete Wedel im späten Frühjahr entfernen, um die Horste aufzufrischen
  • Dichte Horste ausdünnen, um die Luftzirkulation zu verbessern und Krankheiten vorzubeugen
  • Kein starker Schnitt am Wurzelstock, da dieser langlebig und empfindlich gegen starke Eingriffe ist
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA: Giftig; Verzehr kann Übelkeit, Erbrechen und langfristiges Krebsrisiko verursachen

Menschen: Enthält das karzinogene Ptaquilosid, insbesondere in jungen Trieben; roher Verzehr kann Magen-Darm-Beschwerden und langfristiges Krebsrisiko verursachen

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Verwendung & Kultur

Kultur: In manchen Regionen früher als Wildgemüse verwendet, heute wegen des karzinogenen Ptaquilosids abgeraten

Verwendung: Gartenpflanze für schattige Standorte; Vorsicht vor Verzehr durch Kinder oder Haustiere