Berg-Hahnenfuß (Ranunculus montanus)

Berg-Hahnenfuß

Ranunculus montanus

Die gelben Blüten leuchten im Gebirgsgras – Zier und Warnung in einem. Ausdauernde Wildpflanze; geläufig: Berg-Hahnenfuß.

Volle Sonne
2–3/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtSonniger bis halbschattiger Standort; direkte Mittagssonne im Sommer toleriert, bevorzugt feuchte Bedingungen
💧
GießenRegelmäßig feucht halten, Staunässe unbedingt vermeiden, da die Wurzeln an Fäulnis sterben können
🌡️
TemperaturKälteverträglich bis -15 °C, verträgt Sommerhitze bis 25 °C, übermäßige Hitze schadet der Pflanze
🔍

Merkmale

  • Blätter: Fiederteilig, behaart, mit tiefen Lappen-Einschnitten
  • Blüten: Einzellige, gelb, 5 kronblättrig, bis 2 cm Durchmesser
  • Früchte: Nüsschen in einem eiförmigen Köpfchen
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, um den Boden dauerhaft feucht zu halten, ohne zu nass zu machen

Düngen

Einmal monatlich mit schwachem, stickstoffarmem Flüssigdünger düngen. Düngen nur bei ausreichender Feuchtigkeit, um Wurzelverbrennungen zu vermeiden

Kaffeesatz-Auszug:Vollständig getrockneten Kaffeesatz mit Wasser einweichen (1:20 Verhältnis), nach 24 Stunden abseihen und auf den Boden gießen, um die Bodenfruchtbarkeit zu steigern
Schneiden
  • Vergilbte Blätter und verblühte Blüten regelmäßig entfernen, um die Energie der Pflanze auf Wachstum und Blütenbildung zu lenken
  • Im späten Frühjahr abgestorbene Triebe bis zur lebenden Pflanzenteile ausschneiden
  • Kein starker Formschnitt nötig, nur Erhaltungsschnitt zur Erhaltung der Pflanzengesundheit
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA: Giftig; Verzehr führt zu Mundreizung, Erbrechen und Durchfall

Menschen: Enthält Protoanemonin, das bei Verzehr Mund-, Rachen- und Magen-Darm-Reizungen verursacht; trocknete Pflanzen sind unbedenklich

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Verwendung & Kultur

Kultur: Wildpflanze im Gebirgsgarten, dient als Bienenweide und unterstützt die Bestäuberfauna

Verwendung: Zierpflanze für Alpen- und Steingärten, Bienenweide