Große Karrionblume (Stapelia grandiflora)

Große Karrionblume

Stapelia grandiflora

Ihre Blüten riechen wie verrottendes Fleisch, um Bestäuber anzulocken – faszinierende Anpassung an die Wüste. Sukkulente Zierpflanze; geläufig: Große Karrionblume.

Volle Sonne
0–1/week
Leicht
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVollsonne bis halbschatten; direkte Mittagssonne wird vertragen, im Sommer kann leichter Schatten empfehlenswert sein
💧
GießenSelten gießen, Substrat vollständig trocknen lassen zwischen den Gießvorgängen; Staunässe streng vermeiden, um Wurzelfäule zu verhindern
🌡️
TemperaturOptimal 18–28 °C; im Winter nicht unter 10 °C fallen lassen, um Frostschäden zu vermeiden
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Merkmale

  • Blätter: Zu fleischigen, vierkantigen Trieben umgewandelt, grünlich-grau, mit kleinen Zähnchen an den Kanten
  • Blüten: Sternförmig, bis 30 cm groß, braun-rot mit weißen Haaren, stark fleischig
  • Frucht: Spaltfrucht mit samen tragenden Federn zur Verbreitung
🛠️

Pflege

Gießen

Einmal pro Woche gießen, falls das Substrat vollständig trocken ist

Düngen

Einmal pro Monat mit schwach konzentriertem Sukkulentendünger düngen. Düngen nur in der Wachstumszeit, im Winter auf Düngung verzichten

Eierschalenpulver:Eierschalen trocknen, zu feinem Pulver mahlen, auf das Substrat streuen oder mit Wasser vermischen und gießen, um die Bodenstruktur zu verbessern
Schneiden
  • Abgestorbene oder faulende Triebe entfernen, um Luftzirkulation zu verbessern und Krankheiten vorzubeugen
  • Bei zu dichten Horsten einzelne Triebe ausschneiden, um die Form der Pflanze zu erhalten
  • Nach der Blüte verblühte Blütenstände entfernen, um die Energie der Pflanze auf das Wachstum zu lenken
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA: Nicht toxisch; keine gesundheitlichen Risiken für Katzen

Menschen: Keine toxischen Wirkungen auf Menschen bekannt; die Blütenriechen kann bei empfindlichen Personen Übelkeit verursachen, ist aber nicht toxisch

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Verwendung & Kultur

Kultur: Die stark riechenden Blüten sind ein faszinierendes Beispiel für Anpassung an Wüstenlebensbedingungen, um Fliegen als Bestäuber anzulocken

Verwendung: Zierpflanze für Sukkulentenbeete, Steingärten oder Zimmerkultur in sonnigen Räumen