Alpen-Wiesenraute (Thalictrum alpinum)

Alpen-Wiesenraute

Thalictrum alpinum

Ihre filigranen Blüten funkeln wie Sterne in der Alpenwiese – Zartheit in rauer Umgebung. Ausdauernde Alpenpflanze; geläufig: Alpen-Wiesenraute.

Halbschatten
1–2/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtHelles, indirektes Licht; kurze Sonneneinstrahlung im Frühjahr verträglich, pralle Mittagssonne meiden
💧
GießenRegelmäßig feucht halten, Staunässe unbedingt vermeiden, da die Wurzeln empfindlich auf Staunässe reagieren
🌡️
TemperaturStrenge Winter bis -20 °C verträglich, kühle Sommer mit Temperaturen zwischen 10–20 °C bevorzugt
🔍

Merkmale

  • Blätter: Fiederteilig, graugrün, filigran
  • Blüten: Weiß bis helllila, schmale Kronblätter, staubige Staubblätter
  • Sprosse: Dünn, aufrecht stehend
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, um den Boden konstant feucht zu halten

Düngen

Einmal im Frühjahr mit einem schwach konzentrierten, stickstoffarmen Dünger düngen. Düngung nur in nährstoffarmen Böden durchführen, um Überdüngung zu vermeiden

Eierschalenpulver:Eierschalen trocknen, zu Pulver mahlen und auf den Boden streuen, leicht einarbeiten, um die Bodenstruktur zu verbessern
Schneiden
  • Vergilbte oder vertrocknete Blätter und Triebe regelmäßig entfernen, um Luftzirkulation zu sichern
  • Nach der Blüte im August die vertrockneten Blütenstände kürzen, um Energie für die Winterruhe zu sparen
  • Im Frühjahr alte Wurzeln leicht trimmen, um das Wachstum neuer Triebe zu fördern
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA: Giftig; Isochinolin-Alkaloide verursachen Erbrechen und Durchfall

Menschen: Enthält leichte Alkaloide; Verzehr kann leichte Magen-Darm-Beschwerden verursachen

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Verwendung & Kultur

Kultur: N/A

Verwendung: Alpengartenpflanze, Wildpflanze in naturnahen Gärten, Bienenweide