Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blüten: Gelbe Korbblüten, ähnlich Gänseblümchen, erscheinen vor den Blättern
- Blätter: Große, herzförmige Grundblätter, weich behaart, treten nach der Blüte auf
- Sprosse: Schmale, behaarte Stängel mit schuppigen Nebenblättern
Pflege
Mäßige Bewässerung bei anhaltender Trockenheit, Boden leicht feucht halten
Einmal im Frühjahr mit reifem Kompost düngen. Vermeide chemische Düngemittel, da sie die natürliche Ausbreitung beeinträchtigen können
Reifer Kompostauszug:Mische reifen Kompost mit Wasser im Verhältnis 1:10, belasse es 24 Stunden ruhen und gieße die klare Flüssigkeit auf den Boden, um Nährstoffe zu liefern- Verblühte Stängel nach der Blüte entfernen, um unkontrollierte Samenverbreitung zu verhindern
- Alte, vergilbte Blätter im Herbst ausschneiden, um Krankheitserreger zu reduzieren
- Kein intensiver Schnitt nötig, da die Pflanze über Rhizome ausbreitet; entferne nur gestörte oder kranke Teile
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: ASPCA-eingestuft als toxisch aufgrund von Pyrrolizidinalkaloiden, kann Leberfunktionsstörungen und Magen-Darm-Beschwerden auslösen
Menschen: Enthält Pyrrolizidinalkaloide, die bei langfristiger übermäßiger Einnahme Leberbeschädigung verursachen können; medizinische Nutzung nur unter ärztlicher Kontrolle erlaubt
Verwendung & Kultur
Kultur: Bereits im Mittelalter wurde der Huflattich als Heilmittel gegen Husten und Atemwegserkrankungen verwendet, heute wird er aufgrund der Toxizität nur bedingt medizinisch genutzt
Verwendung: Gartenzierpflanze für sonnige bis halbschattige Standorte, früher medizinisch zur Hustenbehandlung eingesetzt
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