Eisenhut (Aconitum)

Eisenhut

Aconitum

Die Blüten formen eine markante Helmform – ein giftiges, prägnantes Symbol im Schattenbeet. Staudenpflanze mit hochgiftigen Alkaloiden; geläufig: Eisenhut.

Halbschatten
1–2/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtHalbschatten bis sonnig; pralle Mittagssonne im Sommer meiden, um Blattschäden zu vermeiden
💧
GießenRegelmäßig gießen, um das Substrat leicht feucht zu halten; Staunässe unbedingt vermeiden, um Wurzelfäule zu verhindern
🌡️
TemperaturKälteverträglich bis -20 °C; im Sommer keine Temperaturen über 25 °C empfehlen
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Merkmale

  • Blätter: Fingergeteilt, tieflappig, dunkelgrün
  • Blüten: Helmförmig, blau, lila oder weiß, in aufrechten Rispen angeordnet
  • Wurzeln: Knollenwurzeln mit hoher Konzentration an giftigen Alkaloiden
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, Substrat leicht feucht halten

Düngen

Einmal im Frühjahr mit einem langsam freisetzenden Dünger düngen. Überdüngung vermeiden, da dies die Giftkonzentration steigern kann

Kaffeesatz-Kompostauszug:Nur vollständig kompostierten Kaffeesatz verwenden, 1:30 mit Wasser verdünnen und auf den Boden gießen
Schneiden
  • Verblühte Rispen entfernen, um eine mögliche Nachblüte zu fördern
  • Im Herbst die Stängel bis zur Bodenlinie zurückschneiden, um die Pflanze auf den Winter vorzubereiten
  • Alle 3–4 Jahre die Wurzeln auffrischen, um die Vitalität der Pflanze zu erhalten
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA: Hochgiftig; Verzehr führt zu Erbrechen, Herzrhythmusstörungen und Lähmungen

Menschen: Hochgiftig durch Aconitin; bereits geringe Mengen können tödlich wirken bei Verzehr oder Hautkontakt mit offenen Wunden

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Verwendung & Kultur

Kultur: Wurde früher als Heilmittel gegen Schmerzen und Gelenkerkrankungen verwendet, heute wegen der hohen Toxizität nur in kontrollierter medizinischer Anwendung

Verwendung: Zierpflanze im Schattenbeet, aber mit Vorsicht wegen der hohen Toxizität; nicht in Bereichen mit Kindern oder Haustieren anbauen