Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Hellgrün, ungeteilt, lanzettlich, trichterförmig angeordnet, mit markanter schwarzer oder dunkelbrauner Mittelrippe; ganzrandig bis leicht gewellt.
- Blüten: Keine (Farn); Vermehrung erfolgt kryptogam.
- Sporen: Braune Sori (Sporenhäufchen) in dichten, parallelen Linien auf der Blattunterseite entlang der Seitennerven im oberen Blattdrittel.
- Spross/Wurzel: Kurzes, aufrechtes Rhizom mit einem dichten Geflecht aus schwammigen Wurzeln, das in der Natur Halt an Baumstämmen bietet.
Pflege
Reichlich gießen, Substrat nie ganz austrocknen lassen
Flüssigdünger für Grünpflanzen in halber Konzentration. Während der Wachstumsphase mäßig düngen; im Winter Düngung einstellen.
Bananenschalen-Tee:Bananenschale (Bio) zerkleinern, 24 Stunden in Wasser ziehen lassen, abseihen und im Verhältnis 1:1 mit Gießwasser verdünnen. Fördert kräftige, grüne Wedel. Geruch vermeiden, indem Reste nicht auf dem Substrat belassen werden.- Trockene Wedel: Braune oder vertrocknete Blätter direkt an der Basis mit einer sauberen Schere abschneiden.
- Reinigung: Staub regelmäßig mit einem weichen, feuchten Tuch von den großen Blättern wischen, um die Photosynthese zu unterstützen.
- Kein Formschnitt: Das Herz (die Rosettenmitte) niemals verletzen oder beschneiden, da hier die neuen Wedel entspringen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA ungiftig für Katzen.
Menschen: Ungiftig für Menschen.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der viktorianischen Ära in Europa lösten Farne eine regelrechte Sammelleidenschaft aus (Pteridomanie) und wurden als Symbol für Naturverbundenheit und Eleganz in speziellen Glashäusern (Ward'schen Kästen) kultiviert.
Verwendung: Beliebte Zimmerpflanze zur Verbesserung der Raumästhetik und Erhöhung der lokalen Luftfeuchtigkeit.
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