Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Unpaarig gefiedert, 7- bis 15-jochig, Blättchen elliptisch bis länglich, unterseits oft fein behaart.
- Blüten: In dichten, traubigen Blütenständen; Blüten nickend (hängend), Krone blassgelb bis hellgelb, ca. 10–15 mm lang.
- Früchte: Auffällig blasig aufgetrieben, eiförmig, zottig behaart, hängend.
- Spross: Aufrecht bis aufsteigend, kantig, zerstreut behaart und oft verzweigt.
Pflege
Mäßig gießen, Substrat antrocknen lassen
Sehr sparsam düngen. Benötigt kaum Nährstoffe, an magere Böden angepasst.
Eierschalenpulver:Zerkleinerte, getrocknete Eierschalen leicht in den Boden einarbeiten, um den Kalkbedarf der Pflanze zu decken und die Bodenstruktur zu verbessern.- Verwelkte Blütenstände entfernen, um unerwünschte Selbstaussaat zu verhindern.
- Im späten Herbst oder zeitigen Frühjahr die abgestorbenen oberirdischen Teile zurückschneiden.
- Kein Schnitt ins alte Holz notwendig, da die Pflanze krautig wächst und im Winter einzieht.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Übermäßige Aufnahme kann zu leichten Magen-Darm-Beschwerden führen (allgemeine Vorsicht bei Astragalus-Arten).
Menschen: Keine nennenswerte Toxizität bei Hautkontakt bekannt; Verzehr sollte dennoch vermieden werden.
Verwendung & Kultur
Kultur: Beliebte Sammlerpflanze für alpine Steingärten in Europa, geschätzt für ihre ungewöhnlichen Samenstände und raue Berganmutung.
Verwendung: Zierpflanze im Alpinum; wichtige Futterquelle für spezialisierte Wildbienen im Hochgebirge.
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