Alpen-Blasen-Tragant (Astragalus penduliflorus)

Alpen-Blasen-Tragant

Astragalus penduliflorus

Eine ausdauernde Alpenpflanze, die mit ihren nickenden, hellgelben Blüten und den markant aufgeblasenen Hülsenfrüchten fasziniert; auch als Hänge-Tragant bekannt.

Benötigt volle Sonne und helle Standorte; typische Freiland- und Steingartenpflanze.
1/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtBenötigt volle Sonne und helle Standorte; typische Freiland- und Steingartenpflanze.
💧
GießenSubstrat gut durchlässig halten, Staunässe zwingend vermeiden; trockenheitstolerant.
🌡️
TemperaturSehr frosthart (Alpenklima); bevorzugt kühle bis gemäßigte Sommer.
🔍

Merkmale

  • Blätter: Unpaarig gefiedert, 7- bis 15-jochig, Blättchen elliptisch bis länglich, unterseits oft fein behaart.
  • Blüten: In dichten, traubigen Blütenständen; Blüten nickend (hängend), Krone blassgelb bis hellgelb, ca. 10–15 mm lang.
  • Früchte: Auffällig blasig aufgetrieben, eiförmig, zottig behaart, hängend.
  • Spross: Aufrecht bis aufsteigend, kantig, zerstreut behaart und oft verzweigt.
🛠️

Pflege

Gießen

Mäßig gießen, Substrat antrocknen lassen

Düngen

Sehr sparsam düngen. Benötigt kaum Nährstoffe, an magere Böden angepasst.

Eierschalenpulver:Zerkleinerte, getrocknete Eierschalen leicht in den Boden einarbeiten, um den Kalkbedarf der Pflanze zu decken und die Bodenstruktur zu verbessern.
Schneiden
  • Verwelkte Blütenstände entfernen, um unerwünschte Selbstaussaat zu verhindern.
  • Im späten Herbst oder zeitigen Frühjahr die abgestorbenen oberirdischen Teile zurückschneiden.
  • Kein Schnitt ins alte Holz notwendig, da die Pflanze krautig wächst und im Winter einzieht.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Übermäßige Aufnahme kann zu leichten Magen-Darm-Beschwerden führen (allgemeine Vorsicht bei Astragalus-Arten).

Menschen: Keine nennenswerte Toxizität bei Hautkontakt bekannt; Verzehr sollte dennoch vermieden werden.

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Verwendung & Kultur

Kultur: Beliebte Sammlerpflanze für alpine Steingärten in Europa, geschätzt für ihre ungewöhnlichen Samenstände und raue Berganmutung.

Verwendung: Zierpflanze im Alpinum; wichtige Futterquelle für spezialisierte Wildbienen im Hochgebirge.