Bitterapfel (Citrullus colocynthis)

Bitterapfel

Citrullus colocynthis

Ihre Früchte sind giftig, aber ihre Wurzeln wurden traditionell genutzt – Spannung zwischen Risiko und Nutzen. Sommergrünes Kürbisgewächs; geläufig: Bitterapfel.

Volle Sonne
1/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtStarke direkte Sonneneinstrahlung benötigt, verträgt keine Halbschattenstandorte
💧
GießenNur spärlich gießen, Substrat vollständig trocknen lassen, Staunässe unbedingt vermeiden
🌡️
TemperaturOptimal 20–35 °C; nicht frostverträglich, verträgt kurzfristig höhere Wüsten-Temperaturen
🔍

Merkmale

  • Blätter: Fiederteilig, behaart, graugrüne Färbung
  • Früchte: Kugelig, 5–10 cm groß, bitter und giftig
  • Triebe: Kriechend, mit Ranken zur Befestigung an Unterlagen
🛠️

Pflege

Gießen

Spärlich gießen, nur bei vollständig trockenem Substrat

Düngen

Einmal im Frühjahr mit nährstoffarmem Dünger düngen. Überdüngung vermeiden, da die Pflanze an magere Böden angepasst ist

Kaffeesatz-Auszug:Vollständig kompostierten Kaffeesatz mit Wasser im Verhältnis 1:20 verdünnen, nur spärlich auf das Substrat gießen
Schneiden
  • Alte, vertrocknete Triebe entfernen, um Luftzirkulation zu sichern
  • Verblühte Blüten und unreife Früchte entfernen, um Energie für die Wurzelbildung zu sparen
  • Im Frühjahr leichten Schnitt durchführen, um das Wuchsmuster zu steuern
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA-konform toxisch; Verzehr führt zu Magen-Darm-Störungen, Erbrechen und Durchfall

Menschen: Enthält giftige Glykoside; Verzehr verursacht schwere Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen und Krämpfe, bei hoher Dosierung lebensbedrohlich

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Verwendung & Kultur

Kultur: Traditionell in der Volksmedizin als Abführmittel und bei Hauterkrankungen genutzt, heute wegen der hohen Toxizität selten angewendet

Verwendung: Früher in der Volksmedizin, heute hauptsächlich botanisch interessant