Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Schwertförmig, steif aufrecht, parallelnervig, mittel- bis dunkelgrün, fächerartig angeordnet.
- Blüten: Einseitswendige, ährige Blütenstände mit großen, trichterförmigen, asymmetrischen Blüten in fast allen Farben (außer reinem Blau).
- Spross/Wurzel: Unterirdische, fleischige Sprossknolle (Cormus) mit einer netzartig-faserigen Hülle.
Pflege
Regelmäßig und durchdringend gießen
Beim Pflanzen Kompost einarbeiten. Ab dem Blattaustrieb bis zur Blüte regelmäßig mit Nährstoffen versorgen.
Bananenschalen-Tee:Zerkleinerte Bananenschalen 24 Stunden in Wasser ziehen lassen. Das kaliumreiche Wasser stärkt die Blütenbildung und die Knolle. 1:1 mit Gießwasser verdünnen und im Wurzelbereich ausbringen.- Verblühte Blütenstände zeitnah abschneiden, um Samenbildung zu verhindern und die Kraft in die Knolle zu leiten.
- Blätter nach der Blüte unbedingt stehen lassen, bis sie vollständig vergilbt sind (wichtig für die Nährstoffrücklagerung).
- Vor der Winterlagerung das trockene Laub auf ca. 5 cm über der Knolle einkürzen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA giftig. Der Verzehr (insbesondere der Knolle) führt zu Speichelfluss, Erbrechen, Lethargie und Durchfall.
Menschen: Der Pflanzensaft und besonders die Knollen können bei Hautkontakt leichte Reizungen (Gladiolendermatitis) oder bei Verzehr Magen-Darm-Beschwerden verursachen.
Verwendung & Kultur
Kultur: Der botanische Name leitet sich vom lateinischen „gladius“ (Schwert) ab. Im Römischen Reich galten die schwertförmigen Blätter als Symbol der Gladiatoren für Kraft, Sieg und moralische Integrität.
Verwendung: Hervorragende Schnittblume für hohe Vasen; klassische Strukturpflanze in Bauerngärten und Sommerrabatten.
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