Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Sehr groß (bis 90 cm), doppelt gefiedert, Fiederblättchen eiförmig, ganzrandig, bläulich-grün; treiben spät im Frühjahr aus;
- Blüten: Zweihäusig (dioicus), grünlich-weiße Rispen, eher unauffällig und oft im Laub versteckt;
- Borke: Graubraun, tief rissig, mit abstehenden, rauen Schuppen;
- Früchte: Dicke, holzige, rotbraune Hülsen (15–25 cm lang), enthalten große, harte Samen in einem klebrigen Mark.
Pflege
Mäßig gießen bei Trockenheit
Kompostgabe im Wurzelbereich. Sehr genügsam, eine jährliche Kompostgabe im Frühjahr reicht für Jungbäume völlig aus.
Kaffeesatz-Dünger:Getrockneten Kaffeesatz im Frühjahr leicht in die oberste Erdschicht im Wurzelbereich von Jungbäumen einarbeiten, um das Bodenleben zu aktivieren.- Totholz und beschädigte Äste im späten Winter oder frühen Frühjahr entfernen.
- Erziehungsschnitt bei Jungbäumen zur Förderung eines durchgehenden Leittriebs.
- Vorsicht: Neigt im Frühjahr zum "Bluten", daher stärkere Schnitte besser im Spätsommer oder Herbst durchführen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Giftig bei Verzehr von Pflanzenteilen, besonders der rohen Samen (gemäß ASPCA/allgemeinen Tox-Datenbanken).
Menschen: Rohe Samen und Schoten enthalten giftige Alkaloide (Cytisin), die Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Durch starkes Erhitzen/Rösten wird das Gift neutralisiert.
Verwendung & Kultur
Kultur: In Nordamerika wurden die Samen von frühen Siedlern geröstet und als Kaffeeersatz verwendet, was ihm den englischen Namen "Kentucky coffeetree" einbrachte.
Verwendung: Beliebter Zier- und Straßenbaum aufgrund seiner Toleranz gegenüber Stadtklima; das harte, rötliche Holz wird im Möbelbau geschätzt.
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