Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Lanzettlich, wechselständig, dunkelgrün, 10–18 cm lang, mit deutlicher Parallelnervatur.
- Blüten: Stark duftend, nickend; Petalen stark zurückgeschlagen (Türkenbund-Form), weiß bis zartrosa mit markanten purpurroten Flecken und Papillen; auffällige, weit herausragende Staubblätter.
- Spross: Aufrechter, oft purpurfarben überlaufener Stängel, der aus einer rundlichen, fleischigen Schuppenzwiebel entspringt.
Pflege
Regelmäßig gießen, Erde nicht komplett austrocknen lassen
Austriebsdüngung beim Erscheinen der ersten Triebe. Während der Wachstumsphase mäßig düngen.
Bananenschalen-Tee:Zerkleinerte Bananenschalen 24 Stunden in Wasser ziehen lassen. Das kaliumreiche Wasser fördert die prächtige Blütenbildung. Geruch vermeiden, Reste kompostieren.- Verwelktes: Verblühte Blütenstände abschneiden, um Samenbildung zu verhindern und Kraft in die Zwiebel zu leiten.
- Stängel: Den grünen Stängel und die Blätter unbedingt stehen lassen, bis sie im Spätherbst vollständig vergilbt sind.
- Rückschnitt: Erst nach dem vollständigen Einziehen bodennah abschneiden.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA hochgiftig für Katzen. Alle Pflanzenteile (auch Pollen und Blumenwasser) können akutes, lebensbedrohliches Nierenversagen auslösen.
Menschen: Keine nennenswerte Toxizität für Menschen; der Verzehr roher Zwiebeln kann jedoch zu leichten Magenverstimmungen führen.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der viktorianischen Blumensprache stehen Lilien allgemein für Reinheit, Majestät und Wiedergeburt. Sie waren ein beliebtes Motiv im europäischen Jugendstil.
Verwendung: Hervorragende Zierpflanze für Staudenbeete, Gehölzränder und als langlebige, duftende Schnittblume.
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