Hahnenkopf-Sainfoin (Onobrychis caput-galli)

Hahnenkopf-Sainfoin

Onobrychis caput-galli

Die Blüten ähneln einem Hahnenschwanz – farbenfrohe Pracht auf Wiesen. Ausdauernde Krautpflanze; geläufig: Hahnenkopf-Sainfoin.

Volle Sonne
1–2/week
Leicht
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtSonniger bis halbschattiger Standort; verträgt pralle Mittagssonne in gemäßigten Regionen
💧
GießenIm Freiland genügt natürlicher Regen; im Topf bei anhaltender Trockenheit gießen
🌡️
TemperaturFrosthart bis -15 °C, verträgt Sommerhitze bis 35 °C
🔍

Merkmale

  • Blätter: Unpaarig gefiedert, eiförmig, fein behaart
  • Blüten: Rot-lila bis rosa, in traubigen Blütenständen geordnet, Form eines Hahnenscheins
  • Früchte: Dornige Samenschoten, haften an Tierfell zur Verbreitung
🛠️

Pflege

Gießen

Gießen bei anhaltender Trockenheit, Staunässe vermeiden

Düngen

Einmal im Frühjahr mit reifem Kompost düngen. Düngung nur bei nährstoffarme Böden benötigt

Kaffeesatz-Kompost:Vollständig kompostierten Kaffeesatz im Frühjahr einarbeiten; keine frischen Reste einsetzen, um Schädlinge zu vermeiden
Schneiden
  • Vergilbte, abgestorbene Blätter entfernen, um Luftzirkulation zu sichern
  • Nach Blüte verblühte Triebe abschneiden, um die Samenbildung zu fördern
  • Im Früjahr abgestorbene oberirdische Teile entfernen, um neues Wachstum zu stimulieren
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Nicht toxisch für Katzen (ASPCA-Liste nicht aufgeführt)

Menschen: Keine nachgewiesene Toxizität für Menschen; eignet sich als Futterpflanze für Wiederkäuer

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Verwendung & Kultur

Kultur: Wird seit dem Mittelalter als Wertfutter für Schafe und Rinder genutzt; fördert die Bienenpopulation als Nektarpflanze

Verwendung: Futterpflanze, Bienenweide, Zierpflanze in Wildgärten