Küstenkiefer (Pinus pinaster)

Küstenkiefer

Pinus pinaster

Dicke, dunkelgrüne Nadeln strahlen Küstenrobustheit aus – an Wind und Salzwetter angepasst. Sommergrüner Baum; geläufig: Küstenkiefer.

Volle Sonne
1–2/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVolle Sonneneinstrahlung, verträgt starken Wind und salzhaltige Luft
💧
GießenTrockenheitstolerant, nur bei langanhaltender Trockenheit gießen; Staunässe streng vermeiden
🌡️
TemperaturVerträgt Frost bis -15 °C, hitzetolerant bis 38 °C; an kalte Winter angepasst
🔍

Merkmale

  • Nadeln: Im Bündel von 2, dicker, dunkelgrün, bis 20 cm lang
  • Zapfen: Ovall, bis 20 cm lang, braun, späte Reife nach 2–3 Jahren
  • Rinde: Dick, runzelig, rotbraun bis grau, harzreich
🛠️

Pflege

Gießen

Nur bei Austrocknung des oberen Bodens gießen, Staunässe vermeiden

Düngen

Einmal im Frühjahr mit langsam freisetzendem Kieferndünger. Vermeide übermäßige Düngung, da dies zu zu starkem Wachstum und geringerer Windresistenz führt

Kaffeesatz-Kompostauszug:Vollständig kompostierten Kaffeesatz mit Wasser 1:30 verdünnen, auf den Boden gießen
Schneiden
  • Alte, tote Zweige im späten Frühjahr entfernen, um Luftzirkulation zu verbessern
  • Kein starker Formschnitt, da Kiefer nur an jugendlichen Trieben nachwächst
  • Im jungen Alter Windschutz installieren, um Sturzrisiko zu verringern
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA: Giftig; Enthält Isocupressinsäure, die Erbrechen, Durchfall und bei trächtigen Tieren Abort verursachen kann

Menschen: Harz und Nadeln können Hautreizungen verursachen; Verzehr von Nadeln führt zu Mund- und Magenreizungen

📖

Verwendung & Kultur

Kultur: Wurde seit dem 19. Jahrhundert zur Stabilisierung von Sanddünen an europäischen Küsten eingesetzt; Harz wird zur Herstellung von Terpentin genutzt

Verwendung: Forstpflanze, Küstenbegrünung, Zierpflanze in Gärten mit sonniger Lage