Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Zweizeilig angeordnet, bestehend aus Blattscheide und Blattspreite; am Übergang oft ein Blatthäutchen (Ligula).
- Spross: Meist hohle Halme mit verdickten, massiven Knoten (Nodien).
- Blüten: Reduziert, in Ährchen zusammengefasst, die wiederum in Rispen, Ähren oder Trauben stehen; windbestäubt.
- Wurzeln: Faseriges Wurzelsystem, oft mit ausgeprägten Rhizomen oder Ausläufern zur vegetativen Vermehrung.
Pflege
Regelmäßig wässern, besonders bei Neupflanzungen oder in Trockenperioden.
Stickstoffbetonter Dünger für Blattwachstum (bei Rasen/Ziergräsern).. Im Frühjahr mäßig düngen; viele Wildgräser benötigen keine zusätzliche Düngung.
Kaffeesatz-Dünger:Getrockneten Kaffeesatz leicht in die oberste Erdschicht einarbeiten. Fördert das Blattwachstum und lockert den Boden.- Rückschnitt: Ziergräser im späten Winter oder zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb bodennah zurückschneiden.
- Rasen: Regelmäßiger Schnitt fördert die Bestockung und Dichte.
- Winterschutz: Halme im Herbst oft stehen lassen, sie bieten Winterschutz für die Krone und Struktur im winterlichen Garten.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA sind die meisten Süßgräser ungiftig. Katzen fressen oft Gras zur Verdauungshilfe.
Menschen: Generell ungiftig; viele Arten sind essbar (Getreide). Pollen können jedoch bei Allergikern Heuschnupfen auslösen.
Verwendung & Kultur
Kultur: Gräser symbolisieren oft Verbundenheit, Ausdauer und die Zyklen der Natur. Sie sind das Rückgrat der Landwirtschaft und prägen das Bild von Prärien und Weiden.
Verwendung: Grundnahrungsmittel (Weizen, Reis, Mais), Viehfutter, Baumaterial (Bambus), Zierpflanzen, Erosionsschutz, Rasenflächen.
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