Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Gegenständig, schmal-elliptisch, glänzend frischgrün, im Herbst oft leuchtend gelb färbend.
- Blüten: Trichterförmig, leuchtend orangerot, mit leicht geknitterten Kronblättern; sitzen oft an den Zweigenden.
- Früchte: Kleine, kugelige, rötlich-braune Beeren (Miniatur-Granatäpfel), sehr zierend, aber weniger schmackhaft als die der Stammform.
- Spross/Borke: Dicht verzweigt, oft leicht bedornt, mit graubrauner, im Alter leicht abblätternder Rinde.
Pflege
Regelmäßig und durchdringend gießen, überschüssiges Wasser abgießen
Mit dem ersten Austrieb beginnen. Während der Wachstumsphase alle zwei Wochen mäßig düngen.
Bananenschalen-Tee:Getrocknete Bananenschalen zerkleinern und in Wasser ziehen lassen. Das kaliumreiche Wasser fördert die Blüten- und Fruchtbildung. Keine frischen Schalen auf das Substrat legen, um Schimmel zu vermeiden.- Formschnitt: Im späten Winter oder zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb in Form schneiden, da die Pflanze am neuen Holz blüht.
- Auslichten: Zu dicht stehende, sich kreuzende oder nach innen wachsende Zweige entfernen, um Licht und Luft in die Krone zu lassen.
- Fruchtansatz: Verblühtes stehen lassen, wenn man die dekorativen Mini-Granatäpfel erhalten möchte.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA als ungiftig eingestuft.
Menschen: Die Früchte sind ungiftig und theoretisch essbar, bei der Zwergform jedoch meist sehr sauer und kernreich.
Verwendung & Kultur
Kultur: Der Granatapfel ist in der westlichen Antike ein starkes Symbol für Fruchtbarkeit, Leben und Macht (z. B. in der griechischen Mythologie um Persephone). Die Zwergform wurde besonders in der europäischen Kübelkultur des 19. Jahrhunderts populär.
Verwendung: Beliebte Zier- und Kübelpflanze für Balkon und Terrasse; aufgrund der kleinen Blätter und guten Schnittverträglichkeit ein klassischer Kandidat für die Bonsai-Gestaltung.
PlantFun