Narbonische Wicke (Vicia narbonensis)

Narbonische Wicke

Vicia narbonensis

Sie bindet Stickstoff aus der Luft – grüne Hilfe für den Boden. Einjährige Hülsenfrucht; geläufig: Narbonische Wicke.

Volle Sonne
1–2/week
Leicht
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVollsonne bis halbschatten; gut belüftete Standorte bevorzugen
💧
GießenRegen genügt in der Regel; bei langanhaltender Trockenheit ergänzend gießen
🌡️
TemperaturVerträgt leichte Fröste bis -2 °C; optimale Wachstumstemperatur 15–25 °C
🔍

Merkmale

  • Blätter: Unpaarig gefiedert, mit Griffeln zum Klettern an Stützen
  • Blüten: Lila bis weiße Schmetterlingsblüten in traubigen Blütenständen
  • Früchte: Lange, flache Hülsen mit bis zu 10 Samen
🛠️

Pflege

Gießen

Boden leicht feucht halten, Staunässe unbedingt vermeiden

Düngen

Keine Düngung nötig, da die Pflanze Stickstoff aus der Luft bindet. Keine zusätzliche Nährstoffgabe erforderlich, da die Wurzelknöllchen Stickstoff fixieren

Kaffeesatz-Auszug:Kompostierten Kaffeesatz mit Wasser im Verhältnis 1:10 verdünnen und auf den Boden gießen, um Spurenelemente zu ergänzen
Schneiden
  • Verblühte Blütenstände entfernen, um die Samenbildung zu fördern
  • Überwachsene Triebe kürzen, um die Luftzirkulation zu verbessern
  • Nach der Ernte der Samen die abgestorbenen Pflanzenteile entfernen, um Krankheitserreger zu reduzieren
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Keine bekannten toxischen Wirkungen auf Katzen

Menschen: Samen enthalten geringe Mengen an Alkaloiden; bei genetischer Veranlagung (Favismus) kann es zu Anämie kommen; sonst keine schweren Gesundheitsrisiken

📖

Verwendung & Kultur

Kultur: Wird seit Jahrhunderten als Gründüngungspflanze verwendet, um den Boden mit Stickstoff anzureichern

Verwendung: Gründüngung, Futterpflanze für Schafe und Ziegen, Samen als menschliche Nahrung (nach Entfernung der Alkoaloide)