Saateicke (Vicia sativa)

Saateicke

Vicia sativa

Ihre winzigen Blüten locken Bienen in den Acker – Nahrung für Bestäuber und Futter für Tiere. Einjährige Leguminose, landwirtschaftliche Nutzpflanze.

Volle Sonne
1–2/week
Leicht
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtSonniger bis halbschattiger Standort; verträgt leichten Schatten, aber erfordert Sonne für eine gute Blütenbildung
💧
GießenIn der Freilandkultur genügt normalerweise Regen; bei langanhaltender Trockenheit gießen, Staunässe unbedingt vermeiden
🌡️
TemperaturVerträgt leichte Fröste bis -5 °C; optimaler Temperaturbereich liegt zwischen 15 und 25 °C
🔍

Merkmale

  • Blätter: Unpaar gefiedert, mit Ranken zum Klettern an anderen Pflanzen
  • Blüten: Lila bis rosa, zwittrig, hängend in kleinen Trauben
  • Früchte: Flache, schmale Hülsenfrüchte mit bis zu 8 Samen
🛠️

Pflege

Gießen

Boden leicht feucht halten, bei Trockenperioden ergänzend gießen

Düngen

Keine zusätzliche Düngung nötig, da die Leguminose Stickstoff aus der Luft bindet und den Boden verbessert. Bei nährstoffarmen Böden kann eine geringe Menge an Kalziumdünger zugesetzt werden

Eierschalenpulver:Eierschalen trocknen, fein zermahlen und auf den Boden streuen oder mit Wasser vermischen und gießen, um den Kalziumgehalt des Bodens zu erhöhen
Schneiden
  • Überwachsenen Triebe kürzen, um Luftzirkulation zu verbessern und Krankheiten vorzubeugen
  • Verblühte Blüten entfernen, um die Samenbildung zu fördern
  • Nach der Ernte die abgestorbenen Pflanzen vollständig entfernen, um den Boden sauber zu halten
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Nicht toxisch für Katzen gemäß ASPCA-Listen

Menschen: In großen Mengen verzehrte rohe Samen können leichte Verdauungsstörungen verursachen; Kochen reduziert den Alkaloidgehalt und das Risiko

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Verwendung & Kultur

Kultur: Wird seit der Steinzeit als Futterpflanze und Gründüngungspflanze genutzt, um den Boden mit Stickstoff anzureichern

Verwendung: Futter für Schafe, Ziegen und Rinder; Gründüngung zur Bodenverbesserung in der Landwirtschaft