Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Reduziert auf winzige Schuppen; die sichtbaren "Nadeln" sind fadenförmige, grüne Scheinblätter (Phyllokladien).
- Blüten: Unscheinbar, glockenförmig, grünlich-gelb, meist an getrenntgeschlechtigen Pflanzen.
- Früchte: Kleine, leuchtend rote Beeren an weiblichen Pflanzen (giftig).
- Spross: Im Frühjahr fleischige, essbare Triebe, die später zu einem stark verzweigten, farnartigen Busch heranwachsen.
Pflege
Regelmäßig gießen, Boden nicht austrocknen lassen.
Vor dem Austrieb mit reifem Kompost anreichern.. Nach der Erntezeit Nährstoffe für das Rhizom bereitstellen.
Komposttee:Reifen Kompost in Wasser ziehen lassen und nach der Erntezeit gießen, um die Farnbildung und Nährstoffeinlagerung ins Rhizom zu stärken.- Im späten Herbst oder frühen Frühjahr das gelb gewordene, abgestorbene Laub bodennah abschneiden.
- Schnittgut aus dem Beet entfernen, um Pilzkrankheiten wie Spargelrost vorzubeugen.
- Ernte der Triebe (Schnitt) nur bis zum 24. Juni (Johannistag), danach die Pflanze ungestört auswachsen lassen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA toxisch; allergische Dermatitis bei wiederholtem Kontakt, Verzehr der Beeren führt zu Erbrechen und Bauchschmerzen.
Menschen: Verzehr der roten Beeren verursacht Magen-Darm-Beschwerden; Hautkontakt mit dem Laub kann leichte Reizungen auslösen. Rohe Triebe sind essbar.
Verwendung & Kultur
Kultur: Spargel gilt in Europa als "königliches Gemüse" und läutet traditionell den kulinarischen Frühling ein.
Verwendung: Beliebtes Frühlingsgemüse; die Sorte 'Mary Washington' eignet sich hervorragend als Grünspargel.
PlantFun