Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Samtig, tief schwarz-violett bis fast schwarz, sternförmig gelappt, mit leuchtend hellgrünen Blattadern und bewimpertem Rand; asymmetrische Form.
- Blüten: Zartrosa bis weiße, kleine Blüten, die in lockeren Rispen an langen, rötlichen Stielen über dem Laub stehen.
- Spross: Kriechendes, fleischiges Rhizom, aus dem die Blätter direkt entspringen.
Pflege
Regelmäßig gießen, sobald die obersten 2 cm der Erde trocken sind.
Flüssigdünger für Grünpflanzen in halber Konzentration.. Während der Wachstumsphase mäßig düngen.
Bananenschalen-Tee:Getrocknete Bananenschalen zerkleinern, in Wasser einweichen und nach 24 Stunden abseihen. Das Wasser verdünnt gießen. Fördert die Blattgesundheit und Wurzelbildung. Geruchsbildung durch schnelles Verbrauchen vermeiden.- Ausputzen: Verwelkte oder beschädigte Blätter direkt am Rhizom abschneiden, um Pilzinfektionen vorzubeugen.
- Blütenpflege: Verblühte Blütenstände entfernen, damit die Pflanze ihre Energie in das dekorative Laub steckt.
- Verjüngung: Zu lange, kahle Rhizome können im Frühjahr eingekürzt oder zur Vermehrung geteilt werden.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA giftig. Das Kauen an der Pflanze (besonders am Rhizom) führt zu starker Reizung der Schleimhäute.
Menschen: Der Pflanzensaft enthält lösliche Calciumoxalate, die bei Hautkontakt leichte Reizungen und bei Verzehr ein Brennen im Mundraum verursachen können.
Verwendung & Kultur
Kultur: Begonien sind seit dem 19. Jahrhundert fester Bestandteil der europäischen Zimmerpflanzenkultur. In der viktorianischen Blumensprache standen sie oft für Vorsicht oder dunkle Gedanken, was besonders gut zu den fast schwarzen Blättern der 'Black Fang' passt.
Verwendung: Beliebte Zierpflanze für die Fensterbank, für bepflanzte Terrarien (Flaschengärten) und als auffälliger Kontrast in Pflanzensammlungen.
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