Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Asymmetrisch, gelappt und an den Rändern gezähnt, optisch stark an Weinblätter erinnernd; oft mit feiner Behaarung und markanter Nervatur.
- Blüten: Getrenntgeschlechtig, in lockeren zymösen Blütenständen angeordnet; Petalen meist weiß bis zartrosa.
- Spross: Fleischig, aufrecht bis leicht überhängend, oft rötlich überlaufen und mit deutlichen Blattnarben.
Pflege
Regelmäßig gießen, Substrat nie komplett austrocknen lassen
Flüssigdünger für Grünpflanzen. Während der Wachstumsphase 14-tägig schwach dosiert düngen.
Bananenschalen-Tee:Getrocknete Bananenschalen zerkleinern und in Wasser ziehen lassen. Das Gießwasser stärkt die Zellwände der großen Blätter. Keine frischen Schalen auf das Substrat legen, um Schimmel zu vermeiden.- Ausputzen: Verwelkte Blätter und alte Blütenstände regelmäßig an der Basis entfernen, um Fäulnis vorzubeugen.
- Formschnitt: Zu lange oder kahle Triebe im Frühjahr einkürzen, das fördert einen buschigen, kompakten Wuchs.
- Hygiene: Stets desinfiziertes Schnittwerkzeug verwenden, da die fleischigen Triebe anfällig für bakterielle Infektionen sind.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA giftig. Führt zu starker Reizung der Maulschleimhaut, vermehrtem Speicheln, Erbrechen und Schluckbeschwerden.
Menschen: Enthält unlösliche Calciumoxalatkristalle. Kann bei Verzehr zu Reizungen der Schleimhäute, Schwellungen im Mundraum und Magen-Darm-Beschwerden führen.
Verwendung & Kultur
Kultur: Begonien sind seit dem 18. Jahrhundert fester Bestandteil der europäischen Salonkultur und geschätzte Sammlerpflanzen in botanischen Gärten.
Verwendung: Beliebte Zimmerpflanze für helle, absonnige Standorte; in beheizten Wintergärten auch als Unterbepflanzung größerer Kübelpflanzen.
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