Hanf (Sorte 'Shaman') (Cannabis sativa)

Hanf (Sorte 'Shaman')

Cannabis sativa

Ein harziges Wunderwerk der Natur, das Sonne in kräftiges Wachstum verwandelt. Diese einjährige, krautige Pflanze ist in der Sorte 'Shaman' besonders für ihre Robustheit und violetten Farbschattierungen im Freiland bekannt; weitere Namen: Marihuana, Weed.

Benötigt volle, direkte Sonne für ein optimales Wachstum und eine reiche Blütenbildung.
2/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtBenötigt volle, direkte Sonne für ein optimales Wachstum und eine reiche Blütenbildung.
💧
GießenSubstrat zwischen den Wassergaben gut antrocknen lassen, dann durchdringend gießen; Staunässe strikt vermeiden.
🌡️
TemperaturOptimal sind 20–28 °C; sehr frostempfindlich, im Herbst vor anhaltendem Dauerregen und Kälte schützen.
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Merkmale

  • Blätter: Handförmig gefingert, meist 5 bis 9 lanzettliche Fiederblättchen, gesägter Rand; bei dieser Sorte oft mit violetten Farbstichen in der späten Blütephase.
  • Blüten: Dichte, harzige Blütenstände (Buds) bei weiblichen Pflanzen, reich an Trichomen, oft purpurfarben überlaufen.
  • Spross: Aufrecht, gerillt, faserig, an der Basis im Alter leicht verholzend.
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig und durchdringend, sobald die obersten Zentimeter der Erde trocken sind

Düngen

Stickstoffbetont für kräftiges vegetatives Wachstum. In der Wachstumsphase wöchentlich, in der späten Blütephase Düngung einstellen.

Bananenschalen-Tee:Bananenschalen zerkleinern, in Wasser einweichen und 24 Stunden ziehen lassen. 1:5 verdünnt gießen. Fördert die Blütenbildung auf natürliche Weise. Geruchsbildung vermeiden, indem die Reste nicht auf der Erde belassen werden.
Schneiden
  • Topping: Den Haupttrieb in der vegetativen Phase kappen, um ein buschigeres Wachstum und mehr Hauptblüten zu fördern.
  • Auslichten (Lollipopping): Untere, lichtschwache Blätter und kleine Triebe entfernen, um die Energie in die oberen Blüten zu lenken und die Luftzirkulation zu verbessern.
  • Ernte: Blütenstände abschneiden, sobald die Trichome (unter der Lupe) milchig bis leicht bernsteinfarben sind.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Gemäß ASPCA giftig. Verursacht schwere neurologische und gastrointestinale Symptome.

Menschen: Bei bloßem Hautkontakt im Alltag unbedenklich; der rohe Verzehr führt meist nur zu leichten Magenbeschwerden, da die psychoaktiven Stoffe erst durch Erhitzen (Dekarboxylierung) aktiviert werden.

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Verwendung & Kultur

Kultur: In der westlichen Gegenkultur der 1960er Jahre wurde die Pflanze zu einem Symbol für Frieden, Rebellion und Bewusstseinserweiterung. Heute erfährt sie in vielen westlichen Ländern eine zunehmende medizinische und gesellschaftliche Akzeptanz sowie Legalisierung.

Verwendung: Medizinische Nutzung (Schmerztherapie, Appetitanregung), Genussmittel, sowie historische Nutzung als Faserpflanze (Seile, Textilien) und zur Ölgewinnung.