Indische Hanf (Cannabis indica)

Indische Hanf

Cannabis indica

Ihre Blätter enthalten psychoaktive Stoffe – eine Pflanze mit langer Nutzungsgeschichte, aber auch nachgewiesenen Gesundheitsrisiken. Mehrjährige Krautpflanze; geläufig: Indische Hanf.

Volle Sonne
1–2/week
Mittel
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtSonniger Standort bis halbschatten; direkte Mittagssonne ist vertragbar, aber extreme Hitze vermeiden
💧
GießenRegelmäßig gießen, um das Substrat leicht feucht zu halten; Staunässe unbedingt vermeiden, um Wurzelfäule zu verhindern
🌡️
TemperaturOptimal 18–25 °C; Frost empfindlich, im Winter nicht unter 10 °C abkühlen lassen
🔍

Merkmale

  • Blätter: Handförmig mit 5–7 Lappen, behaart, dunkelgrün
  • Sprosse: Aufrecht wachsend, verholzend bei älteren Exemplaren
  • Blüten: Kleine, grünliche, getrenntgeschlechtliche Blütenstände
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, Substrat nicht vollständig austrocknen lassen

Düngen

Einmal pro Woche schwach düngen mit stickstoffreichem Dünger. Dünger stark verdünnen, um Überdüngung und Wurzelfäule zu verhindern

Kaffeesatz-Kompostauszug:Vollständig kompostierten Kaffeesatz mit Wasser 1:20 verdünnen, Rückstände entfernen, um Schädlinge zu vermeiden
Schneiden
  • Alte, vergilbte Blätter entfernen, um Luftzirkulation zu sichern und Krankheiten vorzubeugen
  • Triebe kürzen, um buschigeres Wuchs zu fördern und die Ernteergebnisse zu verbessern
  • Im Frühjahr vor dem Beginn des Wachstums schneiden, mit scharfen, sterilen Werkzeugen arbeiten
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: ASPCA-konform: Giftig durch THC; verursacht neurologische Störungen und Verdauungsbeschwerden

Menschen: Enthält psychoaktiven THC, kann Abhängigkeit, kognitive Beeinträchtigungen und Angstzustände verursachen; langfristiger Gebrauch schadet der Lungen- und Gehirngesundheit

📖

Verwendung & Kultur

Kultur: Lange Geschichte als Nutzpflanze für Textilien, Medikamente und Genussmittel; heute teilweise regulierte medizinische Nutzung

Verwendung: Früher für die Herstellung von Textilien und Papier, heute teilweise medizinische Nutzung und als Genussmittel mit psychoaktiven Wirkungen