Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Handförmig mit 5–7 Lappen, behaart, dunkelgrün
- Sprosse: Aufrecht wachsend, verholzend bei älteren Exemplaren
- Blüten: Kleine, grünliche, getrenntgeschlechtliche Blütenstände
Gärtner-Praxistipps (Aus der Praxis für die Praxis)
Stecken Sie den Zeigefinger 2–3 cm in die Erde. Erst wenn sie sich trocken anfühlt, durchdringend gießen.
Staunässe ist die häufigste Todesursache bei Zimmerpflanzen. Überschüssiges Wasser im Untersetzer unbedingt wegschütten.
Um schiefem Wuchs vorzubeugen, den Topf alle zwei Wochen um eine Vierteldrehung zum Licht drehen.
Staub blockiert das Licht. Einmal im Monat die Blätter mit einem feuchten Tuch vorsichtig abwischen.
Pflege
Regelmäßig gießen, Substrat nicht vollständig austrocknen lassen
Einmal pro Woche schwach düngen mit stickstoffreichem Dünger. Dünger stark verdünnen, um Überdüngung und Wurzelfäule zu verhindern
Kaffeesatz-Kompostauszug:Vollständig kompostierten Kaffeesatz mit Wasser 1:20 verdünnen, Rückstände entfernen, um Schädlinge zu vermeiden- Alte, vergilbte Blätter entfernen, um Luftzirkulation zu sichern und Krankheiten vorzubeugen
- Triebe kürzen, um buschigeres Wuchs zu fördern und die Ernteergebnisse zu verbessern
- Im Frühjahr vor dem Beginn des Wachstums schneiden, mit scharfen, sterilen Werkzeugen arbeiten
Giftigkeit für Haustiere (Hund & Katze) & Notfallhilfe
Giftwarnung: Veterinärmedizinische Daten stufen Indische Hanf (Cannabis indica) als giftig für Hunde und Katzen ein (z. B. unlösliche Calciumoxalatkristalle oder Saponine).
Speicheln, Reiben am Maul, geschwollene Schleimhäute, Erbrechen und Apathie.
Reizungen im Mundbereich, Schluckbeschwerden, Übelkeit und Appetitlosigkeit.
Niemals ohne Tierarzt Erbrechen auslösen! Maul mit frischem Wasser spülen und Tierarzt aufsuchen.
Blatt fotografieren: Die PlantFun App erkennt die Art sofort und liefert tierärztliche Toxizitätsdaten.
Problemlösung & Häufige Pflanzenprobleme
Diagnose und Erste Hilfe für Indische Hanf (Cannabis indica):
Häufig durch Überwässerung oder Staunässe verursacht. Oberste Erdschicht vor dem nächsten Gießen abtrocknen lassen.
Zu geringe Luftfeuchtigkeit oder zu hartes Leitungswasser. Regelmäßig besprühen und gefiltertes Wasser nutzen.
Entweder extremer Wassermangel oder Wurzelfäule. Feuchtigkeit im Wurzelbereich prüfen.
Bei trockener Raumluft anfällig für Spinnmilben oder Blattläuse. Blätter abwischen und mit Neemöl behandeln.
Pflanze krank? Fotografiere das Blatt mit der PlantFun App für eine sofortige KI-Diagnose und Pflegetipps.
Vermehrung & Umtopfen
- Stecklinge schneiden: Im Frühjahr oder Sommer einen gesunden Trieb unterhalb eines Blattknotens abschneiden.
- Bewurzelung: In frischem Wasser oder feuchtem Substrat an einem hellen, warmen Ort bewurzeln lassen.
- Einpflanzen: Sobald die Wurzeln einige Zentimeter lang sind, in durchlässige Pflanzerde setzen.
Saisonaler Pflegekalender
- Frühling & Sommer: Hauptwachstumszeit. Regelmäßig gießen und monatlich mit Flüssigdünger versorgen.
- Herbst: Wachstum verlangsamt sich. Wassergaben reduzieren und Düngung einstellen.
- Winter: Ruhephase. Sparsam gießen, vor kalter Zugluft schützen und hell stellen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie oft sollte ich Indische Hanf gießen?
Erst gießen, wenn die oberen 2–3 cm der Erde trocken sind. Staunässe unbedingt vermeiden.
Welcher Standort ist ideal?
Ein heller Standort mit indirektem Sonnenlicht ist optimal. Direkte Mittagssonne vermeiden.
Ist Indische Hanf giftig für Haustiere?
ASPCA-konform: Giftig durch THC; verursacht neurologische Störungen und Verdauungsbeschwerden
Wann sollte umgetopft werden?
Alle 1–2 Jahre im Frühjahr, wenn die Wurzeln aus den Abzugslöchern wachsen.
Ist Indische Hanf giftig für Katzen? (Symptome)
<strong>Giftwarnung:</strong> Veterinärmedizinische Daten stufen Indische Hanf (Cannabis indica) als giftig für Hunde und Katzen ein (z. B. unlösliche Calciumoxalatkristalle oder Saponine). Speicheln, Reiben am Maul, geschwollene Schleimhäute, Erbrechen und Apathie.
Ist Indische Hanf giftig für Hunde?
Reizungen im Mundbereich, Schluckbeschwerden, Übelkeit und Appetitlosigkeit.
Verwendung & Kultur
Kultur: Lange Geschichte als Nutzpflanze für Textilien, Medikamente und Genussmittel; heute teilweise regulierte medizinische Nutzung
Verwendung: Früher für die Herstellung von Textilien und Papier, heute teilweise medizinische Nutzung und als Genussmittel mit psychoaktiven Wirkungen
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