Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Handförmig gelappt, behaart, dunkelgrün
- Sprosse: Stängelig, verholzend im Alter
- Blüten: Männliche und weibliche Blüten getrennt; weibliche Blüten bilden Knospen
Gärtner-Praxistipps (Aus der Praxis für die Praxis)
Stecken Sie den Zeigefinger 2–3 cm in die Erde. Erst wenn sie sich trocken anfühlt, durchdringend gießen.
Staunässe ist die häufigste Todesursache bei Zimmerpflanzen. Überschüssiges Wasser im Untersetzer unbedingt wegschütten.
Um schiefem Wuchs vorzubeugen, den Topf alle zwei Wochen um eine Vierteldrehung zum Licht drehen.
Staub blockiert das Licht. Einmal im Monat die Blätter mit einem feuchten Tuch vorsichtig abwischen.
Pflege
Substrat gleichmäßig feucht halten, bei Hitze häufiger gießen
Stickstoffreiches Dünger wöchentlich anwenden. Dünger stark verdünnen, um Überdüngung und Blattschäden zu vermeiden
Kaffeesatz-Dünger:Vollständig kompostierten Kaffeesatz mit dem Substrat mischen, um einen zu starken Säureanstieg zu vermeiden- Verwelkte oder kranke Blätter regelmäßig entfernen, um Luftzirkulation zu verbessern
- Triebe kürzen, um buschigeres Wuchs zu fördern und Energie auf die weiblichen Knospen zu lenken
- Vor der Blüte überflüssige männliche Triebe entfernen, um die Qualität der Ernte zu steigern
Giftigkeit für Haustiere (Hund & Katze) & Notfallhilfe
Giftwarnung: Veterinärmedizinische Daten stufen Indica-Hanf (Cannabis sativa indica) als giftig für Hunde und Katzen ein (z. B. unlösliche Calciumoxalatkristalle oder Saponine).
Speicheln, Reiben am Maul, geschwollene Schleimhäute, Erbrechen und Apathie.
Reizungen im Mundbereich, Schluckbeschwerden, Übelkeit und Appetitlosigkeit.
Niemals ohne Tierarzt Erbrechen auslösen! Maul mit frischem Wasser spülen und Tierarzt aufsuchen.
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Problemlösung & Häufige Pflanzenprobleme
Diagnose und Erste Hilfe für Indica-Hanf (Cannabis sativa indica):
Häufig durch Überwässerung oder Staunässe verursacht. Oberste Erdschicht vor dem nächsten Gießen abtrocknen lassen.
Zu geringe Luftfeuchtigkeit oder zu hartes Leitungswasser. Regelmäßig besprühen und gefiltertes Wasser nutzen.
Entweder extremer Wassermangel oder Wurzelfäule. Feuchtigkeit im Wurzelbereich prüfen.
Bei trockener Raumluft anfällig für Spinnmilben oder Blattläuse. Blätter abwischen und mit Neemöl behandeln.
Pflanze krank? Fotografiere das Blatt mit der PlantFun App für eine sofortige KI-Diagnose und Pflegetipps.
Vermehrung & Umtopfen
- Stecklinge schneiden: Im Frühjahr oder Sommer einen gesunden Trieb unterhalb eines Blattknotens abschneiden.
- Bewurzelung: In frischem Wasser oder feuchtem Substrat an einem hellen, warmen Ort bewurzeln lassen.
- Einpflanzen: Sobald die Wurzeln einige Zentimeter lang sind, in durchlässige Pflanzerde setzen.
Saisonaler Pflegekalender
- Frühling & Sommer: Hauptwachstumszeit. Regelmäßig gießen und monatlich mit Flüssigdünger versorgen.
- Herbst: Wachstum verlangsamt sich. Wassergaben reduzieren und Düngung einstellen.
- Winter: Ruhephase. Sparsam gießen, vor kalter Zugluft schützen und hell stellen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie oft sollte ich Indica-Hanf gießen?
Erst gießen, wenn die oberen 2–3 cm der Erde trocken sind. Staunässe unbedingt vermeiden.
Welcher Standort ist ideal?
Ein heller Standort mit indirektem Sonnenlicht ist optimal. Direkte Mittagssonne vermeiden.
Ist Indica-Hanf giftig für Haustiere?
ASPCA: Giftig; Erbrechen, Schläfrigkeit und Koordinationsstörungen möglich
Wann sollte umgetopft werden?
Alle 1–2 Jahre im Frühjahr, wenn die Wurzeln aus den Abzugslöchern wachsen.
Ist Indica-Hanf giftig für Katzen? (Symptome)
<strong>Giftwarnung:</strong> Veterinärmedizinische Daten stufen Indica-Hanf (Cannabis sativa indica) als giftig für Hunde und Katzen ein (z. B. unlösliche Calciumoxalatkristalle oder Saponine). Speicheln, Reiben am Maul, geschwollene Schleimhäute, Erbrechen und Apathie.
Ist Indica-Hanf giftig für Hunde?
Reizungen im Mundbereich, Schluckbeschwerden, Übelkeit und Appetitlosigkeit.
Verwendung & Kultur
Kultur: In traditionellen Kulturen für medizinische und industrielle Zwecke genutzt; heute in vielen Ländern reguliert
Verwendung: Medizinische Nutzung (Cannabinoide), industrielle Nutzung (Faser, Öl)
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