Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Gegenständig, schmal-lanzettlich bis eiförmig, oberseits mattgrün, unterseits silbrig-grau filzig behaart; verströmen beim Zerreiben einen aromatischen Duft.
- Blüten: In dichten, achsel- und endständigen Trugdolden; tiefblau bis violett, mit auffälligen, weit herausragenden Staubblättern, die an einen Bart erinnern.
- Spross: Halbstrauchiger Wuchs, an der Basis verholzend, junge Triebe sind weich und fein behaart.
Pflege
Mäßig gießen, Erde zwischen den Wassergaben trocknen lassen
Einmalig beim Austrieb leicht düngen. Sehr genügsam; zu viel Dünger verringert die Frosthärte und Standfestigkeit.
Kaffeesatz-Kompost-Mix:Im zeitigen Frühjahr eine kleine Menge getrockneten Kaffeesatz gemischt mit etwas reifem Kompost flach in den Wurzelbereich einarbeiten. Fördert den Neuaustrieb sanft, ohne zu überdüngen.- Frühjahrsschnitt: Im März mutig auf etwa 15–20 cm über dem Boden zurückschneiden.
- Blühholz: Die Pflanze blüht ausschließlich am diesjährigen (neuen) Holz; der starke Schnitt garantiert einen buschigen Wuchs und reiche Blüte.
- Auslichten: Erfrorene, schwache oder abgestorbene Triebe komplett an der Basis entfernen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA und allgemeinen toxikologischen Daten als ungiftig für Katzen eingestuft.
Menschen: Keine Giftigkeit bekannt; Pflanzenteile sind jedoch nicht zum Verzehr gedacht.
Verwendung & Kultur
Kultur: In europäischen Gärten ein hochgeschätzter Spätsommerblüher, der oft in naturnahen Gärten und Trockenmauern zur Förderung der Biodiversität gepflanzt wird.
Verwendung: Zierstrauch, Bienenweide, Schmetterlingsmagnet, Kübelpflanze, Begrünung von trockenen Hängen.
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