Clandon-Bartblume (Caryopteris x clandonensis)

Clandon-Bartblume

Caryopteris x clandonensis

Ein kompakter, sommergrüner Halbstrauch, der im Spätsommer mit leuchtend blauen Blüten unzählige Bienen und Schmetterlinge anzieht. Weitere Namen: Bartblume.

Benötigt volle Sonne und einen warmen, geschützten Standort für eine optimale Blütenbildung.
1/week
Einfach
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Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtBenötigt volle Sonne und einen warmen, geschützten Standort für eine optimale Blütenbildung.
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GießenSehr trockenheitstolerant; Substrat gut antrocknen lassen, Staunässe im Winter unbedingt vermeiden.
🌡️
TemperaturWärmeliebend; in rauen Lagen ist ein leichter Winterschutz (Laub/Reisig) an der Basis empfehlenswert.
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Merkmale

  • Blätter: Gegenständig, schmal-lanzettlich bis eiförmig, oberseits mattgrün, unterseits silbrig-grau filzig behaart; verströmen beim Zerreiben einen aromatischen Duft.
  • Blüten: In dichten, achsel- und endständigen Trugdolden; tiefblau bis violett, mit auffälligen, weit herausragenden Staubblättern, die an einen Bart erinnern.
  • Spross: Halbstrauchiger Wuchs, an der Basis verholzend, junge Triebe sind weich und fein behaart.
🛠️

Pflege

Gießen

Mäßig gießen, Erde zwischen den Wassergaben trocknen lassen

Düngen

Einmalig beim Austrieb leicht düngen. Sehr genügsam; zu viel Dünger verringert die Frosthärte und Standfestigkeit.

Kaffeesatz-Kompost-Mix:Im zeitigen Frühjahr eine kleine Menge getrockneten Kaffeesatz gemischt mit etwas reifem Kompost flach in den Wurzelbereich einarbeiten. Fördert den Neuaustrieb sanft, ohne zu überdüngen.
Schneiden
  • Frühjahrsschnitt: Im März mutig auf etwa 15–20 cm über dem Boden zurückschneiden.
  • Blühholz: Die Pflanze blüht ausschließlich am diesjährigen (neuen) Holz; der starke Schnitt garantiert einen buschigen Wuchs und reiche Blüte.
  • Auslichten: Erfrorene, schwache oder abgestorbene Triebe komplett an der Basis entfernen.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Gemäß ASPCA und allgemeinen toxikologischen Daten als ungiftig für Katzen eingestuft.

Menschen: Keine Giftigkeit bekannt; Pflanzenteile sind jedoch nicht zum Verzehr gedacht.

📖

Verwendung & Kultur

Kultur: In europäischen Gärten ein hochgeschätzter Spätsommerblüher, der oft in naturnahen Gärten und Trockenmauern zur Förderung der Biodiversität gepflanzt wird.

Verwendung: Zierstrauch, Bienenweide, Schmetterlingsmagnet, Kübelpflanze, Begrünung von trockenen Hängen.