Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Länglich-lanzettlich, ledrig, entspringen meist paarweise aus abgeflachten Pseudobulben;
- Blüten: Auffällig spinnenartig, gelblich-grün mit braunen Flecken; extrem verlängerte, fadenförmige Kelchblätter (Sepalen), die bis zu 15 cm lang werden können;
- Wuchs: Epiphytisch (auf Bäumen wachsend) mit kriechendem Rhizom und ausgeprägten Speicherorganen.
Pflege
Durchdringend gießen oder den Topf tauchen, danach sehr gut abtropfen lassen.
Regelmäßig mit stark verdünntem Dünger versorgen.. Alle zwei Wochen schwach dosiert düngen.
Bananenschalen-Tee:Eine ungespritzte Bio-Bananenschale in Wasser einweichen und 24 Stunden ziehen lassen. Das Wasser 1:1 verdünnt zum Gießen verwenden (fördert die Blütenbildung). Keine festen Reste im Topf belassen, um Schimmel zu vermeiden.- Verblühte Blütenstände vorsichtig an der Basis abschneiden.
- Vertrocknete oder verfaulte (matschige) Wurzeln beim Umtopfen mit sterilem Werkzeug entfernen.
- Alte, blattlose Pseudobulben als Nährstoffspeicher an der Pflanze belassen, sofern sie nicht faulen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA gelten Orchideen (inklusive Epidendrum- und Brassia-Arten) als ungiftig für Katzen.
Menschen: Keine Toxizität bekannt; wie die meisten Orchideen ungiftig für den Menschen.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der westlichen Orchideenzucht ist sie wegen ihrer bizarren, an Spinnen erinnernden Blütenform ein geschätztes Sammlerobjekt und oft auf Orchideenausstellungen in Europa und Amerika zu sehen.
Verwendung: Zierpflanze für den Innenbereich, beheizte Gewächshäuser und Orchideenvitrinen.
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