Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Wechselständig, meist schmal-lanzettlich bis linealisch, ganzrandig oder leicht gezähnt, oft mit anliegenden Sternhaaren bedeckt.
- Blüten: In endständigen Trauben; vierzählig; Kronblätter meist leuchtend gelb, orange, seltener rötlich oder violett; oft stark duftend.
- Früchte: Schmale, langgestreckte Schoten, die oft vierkantig sind und zahlreiche Samen enthalten.
- Spross: Aufrecht, oft verzweigt, an der Basis manchmal leicht verholzend (bei ausdauernden Arten).
Pflege
Mäßig gießen, Erde antrocknen lassen
Einmalig beim Austrieb leicht düngen. Sehr sparsam düngen, da zu viele Nährstoffe das Blattwachstum auf Kosten der Blüten fördern.
Eierschalen-Tee:Zerkleinerte Eierschalen in Wasser aufkochen, abkühlen lassen und das Gießwasser verwenden. Stärkt die Zellwände und passt gut zu kalkliebenden Arten.- Verblühtes regelmäßig entfernen (Ausputzen), um eine Nachblüte zu fördern.
- Nach der Hauptblüte leicht zurückschneiden, um einen kompakten Wuchs zu erhalten.
- Bei ausdauernden Arten im zeitigen Frühjahr unansehnliche oder erfrorene Triebe einkürzen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA und verwandten Quellen können die enthaltenen Cardenolide bei Verzehr Erbrechen, Durchfall und in schweren Fällen Herzrhythmusstörungen verursachen.
Menschen: Enthält in einigen Arten Herzglykoside (Cardenolide), die bei Verzehr größerer Mengen zu Magen-Darm-Beschwerden oder Herzrhythmusstörungen führen können. Hautkontakt ist meist unbedenklich.
Verwendung & Kultur
Kultur: In europäischen Bauerngärten seit langem als anspruchslose, duftende Frühlingsblume geschätzt. Oft als Symbol für Beständigkeit in kargen Zeiten gesehen.
Verwendung: Beliebte Zierpflanze für Steingärten, Trockenmauern, Kübel und als Bienenweide im naturnahen Garten.
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