Niederliegende Wolfsmilch (Euphorbia supina)

Niederliegende Wolfsmilch

Euphorbia supina

Ein flach kriechendes, wärmeliebendes Wildkraut, das mit seinem rötlichen Stängel und dem charakteristischen Blattfleck oft Pflasterfugen erobert.

Volle Sonne bis Halbschatten; gedeiht an heißen, exponierten Standorten.
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Anfänger
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Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVolle Sonne bis Halbschatten; gedeiht an heißen, exponierten Standorten.
💧
GießenSehr trockenheitstolerant; benötigt in der Regel keine zusätzliche Bewässerung.
🌡️
TemperaturWärmeliebend; stirbt beim ersten Frost ab (einjährig).
🔍

Merkmale

  • Blätter: Gegenständig, 4–15 mm lang, länglich-oval mit asymmetrischem Grund, oft mit einem rötlich-braunen Fleck in der Mitte.
  • Blüten: Winzige, unscheinbare Cyathien in den Blattachseln, weißlich bis rötlich.
  • Spross: Niederliegend, stark verzweigt, rötlich überlaufen, enthält weißen Milchsaft.
🛠️

Pflege

Gießen

Nur bei extremer Dürre

Düngen

Keine. Düngung ist bei diesem Wildkraut nicht erforderlich.

Brennnesseljauche:Falls als Kulturpflanze gehalten (unüblich): 1 kg frische Brennnesseln in 10 L Wasser 1-2 Wochen gären lassen, 1:10 verdünnt gießen.
Schneiden
  • Jäten: Vor der Samenreife mitsamt der Pfahlwurzel ausreißen, um unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern.
  • Schutz: Beim Entfernen unbedingt Handschuhe tragen, um Kontakt mit dem reizenden Milchsaft zu vermeiden.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Gemäß ASPCA giftig; Kontakt führt zu Hautreizungen, Verschlucken zu Magen-Darm-Beschwerden.

Menschen: Der weiße Milchsaft ist stark reizend für Haut und Augen; giftig beim Verschlucken.

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Verwendung & Kultur

Kultur: N/A

Verwendung: Wird meist als Unkraut in Pflasterfugen und Gärten betrachtet.