Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Grasartig, grundständig, bogig überhängend, frischgrün, oft in dichten Horsten wachsend.
- Blüten: Trichter- bis glockenförmig, sechs Perigonblätter, auffällige dunkle/schwarzrote Färbung (sortenspezifisch), blühen meist nur einen Tag.
- Wurzeln: Fleischig verdickt, rhizombildend, dienen als Wasserspeicher.
Pflege
Regelmäßig gießen, Erde leicht feucht halten
Austriebsdüngung im zeitigen Frühjahr. Während der Wachstumsphase monatlich leicht düngen.
Bananenschalen-Tee:Zerkleinerte Bananenschalen in Wasser einlegen, 24 Stunden ziehen lassen und verdünnt gießen. Fördert die Blütenbildung. Geruchsbildung durch Abdecken vermeiden.- Ausputzen: Verblühte Blütenstiele regelmäßig an der Basis herausschneiden, um Samenbildung zu verhindern und Kraft zu sparen.
- Herbstschnitt: Abgestorbenes Laub im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr bodennah abschneiden.
- Teilung: Alle 3–5 Jahre im Frühjahr oder Herbst den Horst teilen, um die Blühfreudigkeit zu erhalten.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA hochgiftig für Katzen. Kann akutes Nierenversagen verursachen.
Menschen: Keine Toxizität bekannt; Blüten vieler Taglilien sind essbar.
Verwendung & Kultur
Kultur: In Europa und Nordamerika ein Symbol für unbeschwerte Sommertage und pflegeleichte Gartenkultur; oft als "Pflanze für den intelligenten Faulenzer" bezeichnet.
Verwendung: Hervorragende Zierpflanze für Staudenbeete, Rabatten, Bauerngärten und zur Unterpflanzung lichter Gehölze.
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