Taglilie (Hemerocallis)

Taglilie

Hemerocallis

Ein Tag voller Pracht, ein Sommer voller Blüten. Robuste, mehrjährige Staude, deren Einzelblüten nur einen Tag blühen, aber unermüdlich neue hervorbringen.

Volle Sonne bis Halbschatten; je mehr Sonne, desto reicher die Blüte.
1/week
Anfänger
🌱

Standort & Bedürfnisse

☀️
LichtVolle Sonne bis Halbschatten; je mehr Sonne, desto reicher die Blüte.
💧
GießenSubstrat gleichmäßig feucht halten, etablierte Pflanzen sind sehr trockenheitstolerant.
🌡️
TemperaturSehr frosthart, anpassungsfähig an verschiedene Klimazonen.
🔍

Merkmale

  • Blätter: Grundständig, grasartig, linealisch, überhängend, oft in dichten Horsten wachsend.
  • Blüten: Trichter- bis glockenförmig, in Büscheln an blattlosen Stängeln, leuchtende Farben (gelb, orange, rot, rosa).
  • Wurzeln: Fleischig, oft verdickt oder rhizomartig zur Wasserspeicherung.
🛠️

Pflege

Gießen

Regelmäßig gießen, besonders vor der Blüte

Düngen

Austriebsdüngung mit Kompost. Im Frühjahr organisch düngen, um den Blattaustrieb zu unterstützen.

Bananenschalen-Tee:Zerkleinerte Bananenschalen in Wasser einweichen und als Gießwasser verwenden, fördert die Blütenbildung. Geruchsbildung durch Abdecken vermeiden.
Schneiden
  • Verwelkte Blütenstände regelmäßig herausschneiden, um Samenbildung zu verhindern und Kraft zu sparen.
  • Im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr das alte Laub bodennah abschneiden.
  • Alle paar Jahre die Horste zur Verjüngung und Vermehrung teilen.
⚠️

Giftigkeit

Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.

Haustiere & Menschen

Haustiere: Gemäß ASPCA hochgiftig für Katzen; selbst geringe Mengen können akutes Nierenversagen verursachen.

Menschen: Keine Toxizität bekannt; die Blüten sind ungiftig und oft essbar.

📖

Verwendung & Kultur

Kultur: In der westlichen Gartenkultur ein Symbol für unkomplizierte Schönheit und Beständigkeit im Staudenbeet, oft vom Staudenzüchter Karl Foerster als "Pflanze für den intelligenten Faulenzer" bezeichnet.

Verwendung: Beliebte Zierstaude für Beete, Rabatten und zur Unterpflanzung; Blüten finden gelegentlich Verwendung in der experimentellen Küche.