Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Gegenständig, eiförmig bis rundlich, oft mit eingekerbter Spitze; bei der Sorte 'Aureoreticulata' grün bis rötlich mit stark kontrastierenden, leuchtend gelben Blattadern.
- Blüten: Sehr klein, unscheinbar, grünlich-weiß, in endständigen Rispen angeordnet.
- Spross: Rötlich gefärbt, fleischig, bei regelmäßigem Schnitt stark verzweigt.
Pflege
Reichlich gießen, Erde nie komplett austrocknen lassen
Alle zwei Wochen Flüssigdünger. Während der Wachstumsphase mäßig düngen
Bananenschalen-Tee:Bananenschalen zerkleinern, 24 Stunden in Wasser ziehen lassen und verdünnt gießen. Stärkt die Zellwände und unterstützt die leuchtende Blattfärbung. Geruchsbildung durch Abdecken vermeiden.- Entspitzen: Triebspitzen regelmäßig auskneifen (Pinch), um einen buschigen, kompakten Wuchs zu fördern.
- Rückschnitt: Zu lange oder kahle Triebe im zeitigen Frühjahr kräftig zurückschneiden.
- Blütenentfernung: Unscheinbare Blütenstände frühzeitig entfernen, damit die Energie der Pflanze in die Blattbildung fließt.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA als ungiftig (Non-Toxic) eingestuft.
Menschen: Ungiftig für Menschen, reizt die Haut bei normalem Kontakt nicht.
Verwendung & Kultur
Kultur: Im viktorianischen Zeitalter war das Blutblatt eine äußerst beliebte Pflanze für die aufwendige Gestaltung von Teppichbeeten in europäischen Parks.
Verwendung: Klassische Zimmerpflanze, im Sommer auch für Balkonkästen oder als Strukturpflanze in Wechselflorbeeten.
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