Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Gegenständig, linealisch bis lanzettlich, graugrün, dicht filzig behaart.
- Blüten: Ährenartige Blütenstände an langen, oft verzweigten Stielen; violett bis blau, stark duftend.
- Habitus: Buschiger Halbstrauch mit verholzender Basis, wuchskräftiger als Echter Lavendel.
Pflege
Mäßig gießen, Erde abtrocknen lassen
Einmalig etwas Kompost oder kalkhaltiger Dünger. Sehr genügsam; zu viel Stickstoff lässt die Pflanze mastig werden und verringert die Frosthärte.
Eierschalen-Dünger:Getrocknete Eierschalen fein mörsern und im Frühjahr flach in die Erde einarbeiten. Liefert den geliebten Kalk und lockert den Boden leicht auf.- Frühjahrsschnitt: Nach dem Frost (etwa April) um ein Drittel bis zur Hälfte einkürzen, um kompakten Wuchs zu fördern. Nicht ins alte, kahle Holz schneiden.
- Sommerschnitt: Direkt nach der Blüte die verblühten Stiele mit den obersten Blattpaaren kappen.
- Verjüngung: Konsequenter jährlicher Schnitt verhindert das Auseinanderfallen und Verkahlen des Halbstrauchs.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA giftig (enthält Linalool und Linalylacetat).
Menschen: Keine Toxizität bei normalem Kontakt; Blüten sind in kleinen Mengen essbar.
Verwendung & Kultur
Kultur: Prägt das Landschaftsbild der südfranzösischen Provence und symbolisiert in der westlichen Kultur Reinheit, Ruhe und Hingabe.
Verwendung: Hauptquelle für kommerzielles Lavandinöl (Seifen, Parfüms); beliebte Zier- und Bienenweidepflanze.
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