Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Grundständig, stark gefiedert und tief eingeschnitten; auffällig dicht mit weißen, wolligen Haaren (lanat) bedeckt.
- Blüten: Kleine, blassgelbe bis gelbe Blüten, die in zusammengesetzten Dolden (Doppeldolden) angeordnet sind.
- Spross: Kurz, oft an der Basis leicht rötlich oder violett überlaufen, ebenfalls behaart.
- Früchte: Abgeflachte, geflügelte Spaltfrüchte, die typisch für die Gattung sind.
Pflege
Mäßig gießen, Substrat antrocknen lassen
Einmalig leicht düngen. Benötigt kaum zusätzliche Nährstoffe; in der Wachstumsphase sehr sparsam versorgen.
Eierschalen-Tee:Zerkleinerte, getrocknete Eierschalen in Wasser ziehen lassen und das Gießwasser verwenden. Stärkt die Zellwände, ohne den Boden zu überdüngen.- Ausputzen: Verwelkte Blütenstände nach der Samenreife abschneiden, um Kraft zu sparen.
- Laubschnitt: Abgestorbene, braune Blätter im späten Herbst oder zeitigen Frühjahr vorsichtig entfernen.
- Wurzelschutz: Beim Jäten rund um die Pflanze die fleischige Pfahlwurzel nicht verletzen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA keine toxischen Effekte bekannt; übermäßige Aufnahme kann leichte Magen-Darm-Reizungen verursachen.
Menschen: Keine GHS-Einstufung für schwere Toxizität; Wurzeln verwandter Arten sind essbar, jedoch ist bei Wildpflanzen der Apiaceae wegen Verwechslungsgefahr Vorsicht geboten.
Verwendung & Kultur
Kultur: Wurzeln vieler Lomatium-Arten (Biscuitroot) waren eine wichtige Nahrungsquelle für indigene Völker Nordamerikas, die sie trockneten und zu Mehl verarbeiteten.
Verwendung: Hervorragend geeignet für Steingärten, Trockenmauern und xerophytische Landschaftsgestaltungen.
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