Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Gegenständig angeordnet, meist oval bis elliptisch, ganzrandig; bei einigen Kletterarten sind die obersten Blattpaare unterhalb der Blütenstände miteinander verwachsen.
- Blüten: Röhren- bis trichterförmig, oft zweilippig, in Paaren oder Quirlen angeordnet; Farben variieren von Weiß, Gelb über Rosa bis Rot; häufig stark duftend.
- Früchte: Meist paarige, kugelige Beeren in Rot, Schwarz oder Blau; für Menschen oft leicht giftig, für Vögel eine wichtige Nahrungsquelle.
- Wuchsform: Aufrechte Sträucher (Heckenkirschen) oder windende Kletterpflanzen (Geißblätter).
Pflege
Regelmäßig gießen, besonders bei Trockenheit und in der Blütezeit.
Im zeitigen Frühjahr mit Kompost oder organischem Dünger versorgen.. Im Frühjahr organisch düngen, ab Spätsommer Düngung einstellen.
Bananenschalen-Kaffeesatz-Mix:Getrocknete Bananenschalen zerkleinern und mit etwas Kaffeesatz mischen. Leicht in die oberste Erdschicht einarbeiten. Fördert die Blütenbildung und das Blattwachstum.- Kletterarten: Nach der Blüte auslichten, zu lange Triebe einkürzen, um Verkahlen von unten zu verhindern.
- Straucharten: Im späten Winter oder zeitigen Frühjahr alte Äste bodennah entfernen (Auslichtungsschnitt).
- Verjüngung: Verträgt bei Bedarf auch einen starken Rückschnitt ins alte Holz.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Verzehr von Blättern oder Beeren kann zu Erbrechen, Durchfall und Lethargie führen.
Menschen: Die Beeren vieler Arten enthalten Saponine und andere schwach giftige Stoffe, die bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen können. Einige Arten (z. B. Lonicera caerulea) haben jedoch essbare Früchte.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der europäischen Folklore gilt das Geißblatt oft als Symbol für Treue, Zuneigung und unsterbliche Liebe, da es sich eng um Bäume und Zäune windet.
Verwendung: Beliebte Zierpflanze zur Begrünung von Pergolen, Zäunen und Mauern; Straucharten oft als Heckenpflanzen. Wichtige Bienen- und Vogelnährpflanze.
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