Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Gegenständig, eiförmig bis lanzettlich, 6–15 cm lang, gesägter Rand; aromatisch duftend, oft leicht behaart.
- Blüten: Quirlige, etagenartige Blütenstände am Stängelende; röhrenförmige Lippenblüten in leuchtendem Rot, oft umgeben von rötlichen Hochblättern.
- Spross: Aufrecht, markant vierkantig, grün bis rötlich überlaufen, oft fein behaart.
Pflege
Regelmäßig gießen, Boden nicht komplett austrocknen lassen
Kompost oder organischen Langzeitdünger leicht einarbeiten. Mäßiger Nährstoffbedarf; im Frühjahr organisch düngen reicht oft aus.
Bananenschalen-Tee:Zerkleinerte Bananenschalen über Nacht in Wasser ziehen lassen. Das Gießwasser fördert die Blütenbildung. Keine frischen Schalen direkt an die Wurzeln legen.- Ausputzen: Verblühtes regelmäßig entfernen, um eine zweite Blüte (Remontieren) im Spätsommer zu fördern.
- Rückschnitt: Im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr die abgestorbenen Stängel bodennah abschneiden.
- Teilung: Alle 3 bis 4 Jahre im Frühjahr teilen, um die Vitalität zu erhalten und der Ausbreitung von Mehltau vorzubeugen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA als ungiftig für Katzen eingestuft.
Menschen: Ungiftig; Blätter und Blüten sind essbar und werden oft für Teeaufgüsse verwendet.
Verwendung & Kultur
Kultur: In Nordamerika traditionell von indigenen Völkern als Heil- und Teepflanze geschätzt; wurde nach der Boston Tea Party als Ersatztee (Oswego-Tee) populär.
Verwendung: Beliebte Zierpflanze im Staudenbeet, hervorragende Bienenweide, Schnittblume; Blätter für aromatische Teeaufgüsse.
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